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9. Juni 2021

Barrick Gold, Mid-Tier Produzenten und Juniors: Diese Goldaktien haben noch mehr Potenzial als Gold

Vergangene Woche noch hatte der Goldpreis die 1.900-Dollar-Marke und damit eine wichtige Widerstandsmarke geknackt. Zwar hat dieses Hoch gegenwärtig einen kleinen Dämpfer erhalten, aber das dürfte den Höhenflug des begehrten Edelmetalls nicht dauerhaft beeinträchtigen. Fest steht: Momentan ist ein günstiger Zeitpunkt, sich mit Investments in Gold oder Goldaktien zu beschäftigen. Der Kurs nimmt Anlauf auf die nächste signifikante Hürde von 1.921 Dollar, und sollten Experten recht behalten, wäre damit noch lange nicht Schluss. Der Abwärtstrend aus dem ersten Quartal scheint dauerhaft überwunden.

Einen kleinen Dämpfer hatte der Goldkurs jüngst durch eine Äußerung der US-Finanzministerin Janet Yellen erlitten. Die hatte in einem Statement die Ausgabenpolitik von Präsident Biden verteidigt und sich für eine Erhöhung der Zinsen ausgesprochen, eine Werbemaßnahme, die Investoren wieder für Staatsanleihen interessieren sollte. Diese Zinsen waren nämlich zuletzt deutlich gesunken, nachdem auch Arbeitsmarktentwicklung und Konjunkturprogramme eher enttäuschend aussahen.

Hinzu kam, dass am Freitag der Lohnabwickler ADP für den Vormonat bessere Beschäftigungszahlen melden konnte als erwartet – ein Signal für eine Wirtschaftserholung, die die vom Yellen beworben Zinsanhebungen rechtfertigen könnte?

Investoren trauten dem Braten wohl nicht so recht und gingen vorerst in Warteposition, sodass der Goldtrend zeitweise etwas an Schwung verlor und um einige USD einbrach. Allerdings bleib es bei diesem kleinen Aussetzer, denn andere offizielle Zahlen aus der Wirtschaft enttäuschten, und Anleger griffen nun doch beim Gold zu. Der Eröffnungspreis für Gold lag am 09.06.21 bei 1.891,84 USD.

Gold profitiert vom schwachen US-Dollar 

Die Rückbesinnung auf das Edelmetall kommt nicht von ungefähr: Statements seitens der US-Notenbanken lassen zwischen den Zeilen erkennen, dass das Risiko einer Inflation und von einigen Ökonomen prognostizierter steigender Preise für die Verbraucher noch nicht vom Tisch ist. Preissteigerungen würden indes ein großes Problem für den Anleihenmarkt bedeuten.

Tatsächlich dümpelt der Dollar in den letzten Tagen mit Schwankungen um eine Marke herum, die am Dienstag bei umgerechnet 0,82 Euro lag. Das ist zwar eine deutliche Erholung von dem Einbruch im März dieses Jahres, aber immer noch deutlich unterhalb des Niveaus der ersten Januarwochen. Ein schwächelnder Dollarkurs ist traditionell günstig für die Edelmetalle.

Doch selbst ein kurzfristiger Anstieg des Dollarkurses sollte nur kurzfristige Kursschwankungen, aber keine nennenswerten Abstürze beim Gold auslösen. Der Dollarkurs ist nämlich nicht der einzige Faktor, der das zwar zinsfreie, aber ausfallsichere Anlagegut stützt.

Chaos um Bitcoin

So haben die gehypten Kryptowährungen in den letzten Tagen eine Achterbahnfahrt sondergleichen erlebt. Verursacht wurden die heftigen Kursschwankungen – man kann fast sagen: mal wieder – durch Tesla Motors-Chef Elon Musk. Der hatte noch vor einigen Monaten den Bitcoin nicht nur als Zahlungsmittel für den Ankauf seiner Elektrofahrzeuge anerkannt, sondern auch mit Plänen, Teile des Unternehmensvermögens in Kryptowährungen umzuwandeln, für Furore gesorgt.

Nun rudert der Multimilliardär partiell zurück und hat den Bitcoin zumindest für den Autokauf wieder abgesetzt – aus Umweltgründen, wie es hieß. Denn die Rechenleistung, die zur Generierung von Bitcoin nötig ist, verursacht CO2-Emissionen, die sich nicht mit dem grünen Image des Tesla vertragen. Nach einem entsprechenden Statement sackte daraufhin der Bitcoin-Kurs in  Minutenschnelle um 15 Prozent ab.

Auch andere Kryptowährungen, die bereits in den Wochen zuvor teils extreme Kursschwankungen von bis zu 30 Prozent hinnehmen mussten, kamen im Zuge dessen in Bedrängnis. Ethereum, Litecoin und Ripple sind aktuell allesamt auf Talfahrt.

Was Anleger daraus lernen: Aufgrund der extremen Volatilität eignen sich Bitcoin und Co. Nur eingeschränkt für kalkulierbare Anlagestrategien. Auch die Unabwägbarkeiten auf dem Kryptomarkt sollten dazu geführt haben, dass zeitweise auf den Trend aufgesprungene Anleger, die ansonsten am Goldparkett mitgemischt hätten, sich nun doch wieder dem Klassiker zuwenden. Gold verspricht auch unabhängig von Inflation und Hypes eine solide Sicherheit– und das derzeit mit durchaus realen Aussichten auf ansehnliche Kursgewinne.

Banken auf Einkaufstour 

Auch bei institutionellen Anlegern tut sich etwas: Weltweit lassen sich Ankäufe größerer Mengen physischen Goldes durch Banken beobachten, nachdem die Renditen für die amerikanischen Staatsanleihen sinken. Besonders Aufsehen erregend sind die 43,5 Tonnen Gold, die im April nach Thailand gegangen sind. Auch Länder wie Usbekistan (8,4 Tonnen), Kasachstan (4,4 Tonnen) und bereits zuvor Indien und Kambodscha haben ihre Tresore gut nachgefüllt. Sicherlich werden weitere Nationen diesem Beispiel folgen, denn: Das Szenario einer umfassenden Inflation oder „Stagflation“ ist sehr realistisch.

Mehrere Faktoren, die einen unguten Einfluss auf die Wirtschaft haben, kommen dabei zusammen: eine weitreichende Niedrigpreispolitik, der Trend zum „Wohlfahrtsstaat“ (so ziehen in den USA manche Arbeitgeber die Corona-Beihilfen verständlicherweise der Rückkehr in schlechter bezahlte Jobs vor) und verbreitete explodierende Staatsverschuldung.

Alles Corona? Mitnichten: Die Problematik, die sich zurzeit in der Finanz- und Wirtschaftspolitik auftut, hat sich über Jahrzehnte hinweg aufgebaut und mit der Pandemie und ihren Auswirkungen nun erst ein vorläufiges Highlight gefunden.

Nachschub für die Tresore

Gold soll es also sein – sowohl als Schmuck-, Münz- oder Barrengold für Privatanleger als auch in tonnenschweren „Großhandelsmengen“ für Zentralbanken. Spannend bleibt, wie sich die Nachfrage entwickelt, denn: Wird am Spotmarkt das physische Gold knapp, muss dringend für Nachschub gesorgt werden, bevor sich eine kritische Versorgungslücke aufbaut.

An dieser Stelle kommen die Goldunternehmen ins Spiel: Rund um die Globus sind Big Player und Junioren auf der Suche nach Lagerstätten, die wirtschaftlich sinnvoll abbaubare Bodenschätze beherbergen.

Auch die Kursverläufe solcher Unternehmen folgen in aller Regel denen des Edelmetalls. Gegebenenfalls mit leichtem Zeitversatz, aber die Tendenz stimmt. Für Gold-Fans, für die dennoch aus subjektiven Gründen kein „Tresormetall“ in Frage kommt, ist der Handel mit Goldaktien daher nach wie vor – und jetzt erst recht – eine spannende Möglichkeit, an der aktuellen Gold-Rallye teilzunehmen.

„Goldene Sicherheit“ durch Metall und Aktienwerte

Was heißt all das nun für den Anleger? Betrachtet man die Gesamtsituation, scheint ein Investment in hartes Gold oder Wertpapiere von Gold-Akteuren keine schlechte Idee zu sein. Wer sich nicht mit Einzelwerten beschäftigen mag, kann für sein Portfolio auch Gold-ETFs oder ETCs wählen.

Nichtsdestotrotz sind gerade Aktien von Unternehmen, die als Explorer, Entwickler oder Produzent für sorgen, dass der Goldfluss nicht abreißt, attraktive Wahlmöglichkeiten. Zur Disposition stehen etablierte Branchenriesen, aber auch die kleineren Newcomer sind einen Blick wert. Der Einstieg als Aktionär ist gerade bei den sogenannten Smallcap-Firmen lohnenswert, die im Evolutionsprozess von der Goldentdeckung hin zur Produktion rangieren und bei anhaltender Nachfrage eine erhebliche Wertsteigerung vor sich haben.

Goldminen-Aktien sind – verglichen mit dem physischen Gold – günstig und oft auch unterbewertet, so dass sich hier so mancher gute Kauf mit nennenswertem Wertsteigerungspotential machen lässt. Im Folgenden ein Blick auf einige der spannendsten Goldaktien für strategisch denkende Investoren.

Barrick Gold Corp. – Der Branchen-Klassiker

Wer Gold nicht nur kauft, sondern sich auch dafür interessiert, wer es produziert, kommt an Barrick Gold (NYSE: GOLD) nicht vorbei. Barrick ist zwar – nach Newmont Mining (NYSE: NEM) – nur die Nummer Zwei unter den Majors, hat dafür aber eine klassische Buy-and-Hold-Aktie zu bieten, mit der man im Portfolio prinzipiell nichts falsch machen kann.

Das Goldunternehmen mit Firmensitz in Toronto verfolgt generell eine sehr zuverlässige und risikoarme Strategie. Es wird weniger in eigene riskante Explorationen investiert als vielmehr unter erfolgreich entdecken oder entwickelten Unternehmen Akquise betrieben. Auf diese Weise kann Barrick beachtliche Werte unter dem Firmendach zusammenführen.

Aktuell verfügt Barrick Gold über ein beeindruckendes Portfolio von Projekten in Nord- und Südamerika, Afrika, dem Mittleren Osten und im asiatisch-pazifischen Raum. Die Unternehmungen durchlaufen dabei einen strengen Filterprozess nach firmeneigenen Maßstäben. Wird irgendein Kriterium nicht erfüllt, trennt man sich von dem Projekt – so bleibt nur die Auswahl der besten und wirtschaftlichsten Perspektiven bestehen.

Dabei wird im Unternehmen aktuell darüber nachgedacht, neben den Gold- auch Kupferprojekte ins Portfolio zu holen. Eine Ergänzung des Angebots durch das Trendmetall Kupfer, das mit der Weiterentwicklung von Elektromobilität und grüner Energie zunehmend an Bedeutung gewinnen wird, wäre ein zeitgemäßer Schachzug: Wie ein Blick auf die Rohstoffcharts beweist, zeigt das rote Basismetall seit gut einem Jahr einen beachtlich steilen Aufwärtstrend.

Zwar hatte Barrick im vergangenen Jahr Corona-bedingt einen etwas geringeren Output vorzuweisen, verzeichnete aber keine einzige Minenschließung.

Mit einem Stückpreis von aktuell 19,02 Euro (Schlusskurs 08.06.21) liegt die Aktie in einem soliden Preissegment und ist angesichts der hohen Margen bei aktuellen Goldpreisen nicht hoch bewertet.

Chaarat Gold Holdings Ltd. – der Mid-Tier

Chaarat Gold ist an der AIM („Alternative Investment Market“) gelistet, das ist ein Bereich der Londoner Börse. Das im Jahr 2007 gegründete Unternehmen hat hochwertige Gold-Entwicklungsprojekte in Ländern am Start, die zwischen all den Entdeckungen in Südamerika, Afrika oder Kanada auf den ersten Blick geradezu exotisch anmuten: Kirgisistan in Zentral- und Armenien in Vorderasien.

Beim armenischen Projekt „Kapan“ handelt es sich um eine Untertagemine, in der bereits seit den frühen Zweitausenderjahren Kupfer und Zink gefördert wurde. Chaarat interessiert sich allerdings für das Gold, das dort zu holen ist, erwarb die Mine im Jahr 2019 für 55 Millionen USD und hält die hundertprozentigen Rechte daran. Über das kommende Jahrzehnt soll ein Output von 50.000 Unzen produziert werden.

In Kirgisistan entwickelt Chaarat das Projekt „Tulkubash“, wo die Vererzung in Oxid vorliegt und im Tagebau gefördert werden soll. Diese Produktionsstätte befindet sich im Aufbau. Die Bezifferung der Ressourcen liegt bei 1,17 Mio. Unzen, die Reserven bei 0,57 Mio. Unzen. Innerhalb einer erwarteten Minenlebensdauer von fünf Jahren wird eine Jahresproduktion von 95,2 koz angestrebt.

Das zweite Projekt „Kyzyltash“ verfügt über größere und höhergradige Ressourcen (5.377 koz), wobei sich aufgrund der Art der vorliegenden Mineralisierung (Sulfid) die Förderung technisch etwas komplizierter sein wird als im bereits weiter entwickelten „Tulkubash“. In „Kyzyltash“ soll das Gold unter Tage gefördert werden; es dürfte die Produktion von 200.000 bis 300.000 Unzen Gold jährlich machbar sein, und zwar zu attraktiv niedrigen Betriebskosten.

Chaarat Gold will weiter expandieren und fasst dabei neben dem organischen Wachstum der Firma selektive Übernahmen und Fusionen ins Auge. Nachdem man in absehbarer Zeit in Produktion gehen können wird, sind die Aktien von Chaarat spannend für Anleger, die ihre Investitionen gern mit harten Zahlen, wie sie ein physischer Output liefert, untermauert sehen wollen.

Aktuell (09.06.) notiert die Aktie bei 26,70 GBX (Pence Sterling), das sind etwa 0,30 Euro.

Die Explorer in den Startlöchern

Wer in Smallcap-Unternehmen investiert, muss sich zunächst in andere Preis-, Größen- und Mengenordnungen einfinden als möglicherweise gewohnt. Aber das sollte nicht unbedingt abschrecken: Goldsucher, die zwar noch nicht produzieren, aber die Lagerstätten für den Rohstoffnachschub der nächsten Jahre und Jahrzehnte identifizieren, überzeugen in einer positiven Marktlage häufig mit einer deutlich besseren Performance als großformatige Mitbewerber. Wer Anteile an einem solchen Unternehmen hält und nicht auf kurzfristige Gewinnmitnahmen, sondern langfristige Entwicklungsperspektiven setzt, kann schon für überschaubaren Einsatz entspannt dabei sein, wenn sich ein vielversprechender Junior im wahrsten Wortsinn zu einer ergiebigen „Goldgrube“ entwickelt.

Mayfair Gold Corp. – Highspeed -Exploration im Abitibi-Gürtel

Mayfair Gold (TSXV: MFG) aus Matheson, Ontario, wurde 2019 gegründet und erwarb Ende 2020 für elf Millionen USD ein bereits seit langem als Goldlagerstätte identifiziertes, aber von diversen Vorbesitzern geradezu sträflich vernachlässigtes Goldgelände: „Fenn-Gib“. Von insgesamt 2.000 Hektar Projektfläche sind gut drei Viertel noch unerforscht.

Dennoch gibt es aus insgesamt 126.434 Bohrmetern von mehreren hundert historischen Löchern eine Menge Daten, die die Grundlage für eine Ressourcenschätzung bildeten, die seit Februar 2021 vorliegt. Angegeben sind darin 2.080.000 Unzen aus gut 70 Millionen Tonnen Material zu 0,921 Gramm Gold je Tonne, abgeleitet 75.000 Unzen aus gut 4 Millionen Tonnen mit einem Anteil 0,618 Gramm Gold pro Tonne. Der definierte Grenzgehalt liegt bei 0,35 Gramm Gold je Tonne.

Kaum war der Kauf perfekt, mobilisierte Mayfair auch schon die Geräte für ein Phase-1-Bohrprogramm über geplante 50.000 Bohrmeter und konnte erst vor wenigen Tagen einen Volltreffer vermelden. Die Auswertung der ersten Bohrkerne bestätigt historische Daten und deckte darüber hinaus eine weitere Mineralisierung auf, die zurzeit eingehend erforscht wird.

Mayfair macht Druck mit der Exploration von „Fenn-Gib“ und hat sich dafür einen straffen Zeitplan gesetzt: Ein Ressourcenupdate und eine PEA-Studie sollen noch dieses Jahr vorliegen, für 2022 wird eine Vormachbarkeits- und für 2023 eine Machbarkeitsstudie angestrebt. Ermöglicht wird dieses Tempo durch das umfangreiche Datenmaterial und ein extrem organisiertes Vorgehen. Die günstige Lage des Projektes mit namhaften Mitbewerbern wie Kirkland Lake, Newmont, Pan American Silver oder Mc Ewan Mining in näherem Umkreis ist ein weiterer Indikator für das Potenzial des Projekts.

Bei Mayfair Gold lassen sich Explorationen im Turbo-Modus beobachten – sicher das Richtige für Anleger, die bei ihren Investments schnelle Fortschritte sehen wollen. Die Aktien lagen zuletzt (08.06.2021) bei 1,06 EUR.

TriStar Gold Inc. – „Traumschloss“ in Pará

Dem US-amerikanischen Gold-Developer TriStar Gold (TSXV: TSG) hält seit 2016 und zu hundert Prozent des Projekt „Castelo De Sonhos“ im nordbrasilianischen Bundesstaat Pará – einer Region, die jedem, der sich für Gold interessiert, ein Begriff sein sollte. In Pará liegt die Region Tapajós, und die war von den späten Siebzigern bis in die Neunzigerjahre hinein Schauplatz eines veritablen Goldrausches. Von den Goldschätzen ist noch einiges übrig, man muss es nur finden. Entsprechend wird fleißig exploriert.

TriStar hat bei seiner Paläo-Seifengold-Lagerstätte mit „Esperança Süd“ und „Esperança Ost“ bereits zwei vielversprechende Zielgebiete identifiziert. Bei den laufenden Bohrprogrammen werden immer wieder aussichtsreiche Mineralisierungen durchteuft, die zu einer Aktualisierung des vorliegenden Ressourcenmodells und in der Folge zu einer neuen Machbarkeitsstudie führen sollen.

Bereits im März hatte TriStar eine Verdopplung seiner Ressourcenschätzung kommunizieren können. Demnach liegt die angezeigte Ressource nun bei 40,1 Millionen Tonnen Material mit einem Goldgehalt von 1,2 Gramm pro Tonne (1,5 Millionen Unzen). In der abgeleiteten Kategorie sind es 22,2 Millionen Tonnen mit 1,0 Gramm (0,7 Millionen Unzen).

Mitte April hatten Auffüll-Bohrungen die Kontinuität einer Mineralisierung bei „Esperança-Süd“ bestätigt. An das Infill-Programm schließen weitere Bohrprogramme an, sodass für die nächsten Monate mit weiteren Newsflow von TriStar zu rechnen ist.

Aktuell (09.06.) liegt der Aktienkurs von TriStar bei 0,17 EUR.

Cabral Gold Inc. – Golddecke in „Cuiú Cuiú“

Ebenfalls in Pará ist Cabral Gold (TSXV: CBR) auf Goldsuche. Bei dem Explorer aus Vancouver hat sich in den letzten Wochen fast alles um eine Gold-In-Oxid-Decke gedreht, die auf seinem 100-prozentigen Flaggschiffprojekt „Cuiú Cuiú“ am Ziel „Moreira Gomes“ oberhalb der Hauptmineralisierung identifiziert wurde.

Bohrungen bestätigen nun, dass es sich um eine signifikante mineralisierte Schicht handelt, die eine deutliche Erhöhung der Ressourcen bedeuten könnte. Die aktuelle Ressourcenschätzung aus dem Jahr 2018 wird aktualisiert – die Gold-Oxid-Decke beispielsweise ist in ihr überhaupt nicht enthalten, da seinerzeit ihr Gehalt und die Ausmaße verkannt wurden. Bei den jüngsten Bohrungen wurde zudem eine mineralisierte Schicht im Grundgestein entdeckt, mit der bei Cabral niemand gerechnet hatte.

Cabral nahm das zum Anlass, weitere Oberflächenrechte zuzukaufen, die das Gebiet der Deckschicht inkludieren. Ein aggressives Bohrprogramm soll Dimensionen und Grade weiter klären. Zudem wurden die ersten beiden von mehreren beantragten Probe-Bergbau-Lizenzen genehmigt – bei Cabral Gold rückt neben der Exploration nun also auch eine mögliche Test-Produktion einen Schritt näher.

Derzeit beläuft sich die Ressourcenschätzung noch auf angezeigt 5,9 Millionen Tonnen bei 0,90 Gramm Gold je Tonne (200.000 Unzen) und abgeleitet 19,5 Millionen Tonnen bei 1,24 Gramm Gold je Tonne (800.000 Unzen). Diese Werte sollten sich zum Positiven hin erhöhen. Anleger können in der nächsten Zeit mit neuen Einschätzungen der Ressource rechnen.

Bei all diesen guten Neuigkeiten demonstrieren Investmentbanker bereits hohes Interesse an dem Unternehmen. Just gestern hatte Cabral Gold ein Angebot zum Aufkauf einer Emission im Wert von 10 Millionen CAD angekündigt. Ein Konsortium von Investmenthändlern hatte über die Anlagegesellschaft Cormark Securities eine Vereinbarung getroffen, bei der die Konsortialbanken sich zum Kauf von insgesamt 18.520 Einheiten zu 0,54 CAD bereiterklärt hatten (Einheiten sind als Paket aus jeweils einer Unternehmensstammaktie und einem halben Stammaktien-Optionsschein definiert, wobei jeweils ein ganzer Optionsschein zum Kauf einer weiteren Stammaktie zum Preis von 0,80 CAD binnen zwei Jahren berechtigt.) Den Banken hatte Cabral zudem eine Mehrzuteilungsoption zum Kauf von bis zu 15 Prozent der Anteile des Angebots zu gleichen Optionen eingeräumt. Der Erlös aus diesem Deal soll in die Weiterentwicklung von „Cuiú Cuiú” und allgemeine Unternehmenszwecke fließen.

Unternehmensaktien von Cabral Gold Inc. waren am Dienstag für 0,40 EUR im Handel.

Pasofino Gold Ltd. – Gefaltetes Gold in „Dugbe“

Pasofino Gold (TSXV: VEIN), der noch bis 2019 als „Enforcer Gold Corp.“ firmierende Explorer aus Toronto möchte noch in diesem Jahr eine Machbarkeitsstudie veröffentlichen, die das westafrikanische Flagschiffprojekt „Dugbe“ zeitnah in Produktion führen könnte.

In Liberia, Afrika laufen Forschungen auf dem 2.355 Quadratkilometer messenden Goldprojekt „Dugbe“, das vom Projekteigner Hummingbird plc. untersucht wird. Pasofino finanziert die Explorationen vor Ort und hat die Option, bis zu 49 Prozent an dem Projekt zu verdienen, auf dem bislang zwei Lagerstätten namens „Tuzon“ und „Dugbe F“ lokalisiert wurden. Die gegenwärtige Ressourcenschätzung liegt bei angezeigten 1,3 Millionen und abgeleiteten 1,26 Millionen Unzen.

Doch diese Zahlen werden demnächst aktualisiert: Mit einem Bohrprogramm werden derzeit die Ausmaße der bekannten Vererzung näher untersucht. Dabei war man vor wenigen Tagen auch auf eine mineralisierte Schicht von unerwarteter Mächtigkeit gestoßen, die möglicherweise durch eine Faltenbildung im Gestein zustande kommt, auf jeden Fall jedoch einiges zu aktualisierten Werten beitragen dürfte.

Auch von „Dugbe“ sollte der Sommer spannenden neuen Newsflow bereithalten. Eine Machbarkeitsstudie ist in Vorbereitung. „Dugbe“ soll einen Produktions-Output zwischen 200.000 und 250.000 Unzen Gold jährlich liefern.

Der Kurs von Pasofino Gold Ltd. notierte am Dienstagabend bei 0,079 Euro.

Fazit – Stabile Goldwerte vs. Anleihen- und Krypto-Volatilität 

In Zeiten, in denen Anlagen in kaum rational zu berechnende Werte – wie Bitcoin – langfristige Strategien erschweren oder die wirtschaftliche Entwicklung und ihre Börsenprodukte – wie Renditen auf Staatsanleihen - wenig Kontinuität versprechen, punktet Edelmetall zuverlässig.

Gold ist seit jeher eine klassische Anlage – es bringt keine Zinsen, ist aber vor Wertverfall durch Inflation geschützt. Wer sich für sein Vermögen vor allem Sicherheit wünscht, findet in dem gelben Edelmetall eine verlässliche Option.

Wenn es kein Barren für den Safe sein soll, sind Gold-ETFs oder klassische Unternehmensaktien eine hervorragende Möglichkeit, vom aktuellen Bullenlauf zu profitieren. Dabei erweisen sich die Explorer als Smallcaps wie die hier vorgestellten als günstige und mittel- und langfristig gedachte Anlage als etwas risikoreicher aber äußerst interessant, denn sie bieten einen verhältnismäßig günstigen Einstieg mit hohem Wachstumspotenzial. In der Performance sind sie vor allem in positiven Märkten dank ihrer Flexibilität den großen Mitbewerbern nicht selten überlegen.

Kursgewinne mitnehmen und vom Aufwärtspotenzial profitieren – spannende Erfolgsprojekte wie die hier vorgestellten in Afrika, Nord- und Südamerika bieten jede Menge lukratives Potenzial.

Dieser Artikel von Florian Munsch ist erstmalig am 09.06.2021 auf  www.goldgeldwelt.de erschienen, unter dem Titel: „Barrick Gold, Mid-Tier Produzenten und Juniors: Diese Goldaktien haben noch mehr Potenzial als Gold“.

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Redaktion

Goldgeldwelt.de ist ein Investment-Informationsportal mit Fokus auf Aktien, Edelmetalle und Rohstoffe. Chefredakteur Florian Munsch ist Kapitalmarktexperte, Investor und Journalist und findet zusammen mit seinem Team potenziell lukrative Investmentideen für deutschsprachige Anleger

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