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9. November 2021

Wichtiger Meilenstein: Cerro de Pasco Resources kauft Mine und Verarbeitungsanlagen von Trevali Mining

Endlich ist es soweit! Cerro de Pasco Resources (CSE:CDPR, WKN: A2N7XK) hat eine Lösung gefunden, die größte oberirdische mineralisierte Ressource der Welt langfristig der Produktion zuzuführen. Nach langen und zähen Verhandlungen mit Glencore ist das moderne Ressourcenmanagement-Unternehmen nun doch mit Trevali Mining ins Geschäft gekommen und erwirbt die peruanische Santander Mine, inklusive Verarbeitungsanlagen. Cerro de Pasco erwirbt mit diesem cleveren Zukauf zudem weitere Ressourcen und aussichtsreiche Explorationskonzessionsgebiete.

Über Cerro de Pasco Resources Inc.

Cerro de Pasco Resources Inc. wurde 2012 gegründet und ist seit 2018 börsennotiert. Der primäre Unternehmensfokus liegt bisher auf der Aufbereitung von Halden, Abraum und anderen Materialressourcen, die im Umfeld der Tagebaumine „Cerro de Pasco“ in Zentral-Peru zu finden sind. Cerro de Pasco Resources besitzt angrenzend an dieses von der Glencore-Tochtergesellschaft Volcan Companía Minera SSA betriebene Mega-Projekt die Konzession „El Metalurgista“, inklusive der „Excelsior“-Erzhalde und der „Quiulacocha“-Tailings-Deponie.

Cerro de Pasco Resources hat sich auf die die anspruchsvollsten Umwelt-, Sozial- und Gesetzesanforderungen globaler Institutionen und Investoren eingestellt. Geleitet wird das Unternehmen von einem erfahrenen und praxiserprobten Team internationaler und peruanischer Führungskräfte. Dabei sind fortschrittliche Lösungen für die Erschließung von Georessourcen und die industrielle Entwicklung elementar für langfristige wirtschaftliche Nachhaltigkeit und Harmonie mit einer gesunden und zufriedenen örtlichen Bevölkerung.

Die Transaktion: Details und Bedingungen

 Wie Cerro de Pasco Resources am Montag meldete, hat das Unternehmen mit der Trevali Mining Corporation einen Aktienkaufvertrag zum Erwerb des Projektes „Santander“ geschlossen. Die Transaktion unterliegt allen üblichen Bedingungen und soll voraussichtlich bis Jahresende vollendet sein.

Der Vertrag sieht vor, dass Cerro de Pasco Resources bei Abschluss der Transaktion eine Million CAD in bar zahlt. Zusätzlich werden 10 Millionen Aktien von Cerro de Pasco Resources ausgegeben: 10% davon bei Abschlus der Transaktion und je 15% alle 6 Monate bis zur vollständigen Abwicklung der Zahlung, also gestreckt über 3 Jahre.

Des Weiteren fällt eine Netto-Schmelzlizenzgebühr (net smelter royalty) in Höhe von einem Prozent für alle neuen Vorkommen an, die über die momentan definierten Ressourcen (siehe unten) hinausgehen. Vorgesehen ist ferner eine bedingte Zahlung von bis zu 2,5 Millionen USD, sollte es dazu kommen, dass der durchschnittliche Zinkpreis an der London Metal Exchange (LME) im kommenden Jahr die Marke von 1,30 USD pro Pfund übersteigt.

Die modernen Verarbeitungsanlagen sind durchaus einige Millionen Dollar wert, denn der Wert zum Neubau (replacement value) wird auf 50 Mio. US-Dollar geschätzt. Das Betriebskapital zum Datum des Geschäftsabschlusses bleibt mit 7,5 Millionen USD positiv und intakt.

„Santander“: Synergie-Potenzial mit Anlagen

 Das Projekt „Santander“, ein Areal von 44 Quadratkilometern, liegt etwa 215 Kilometer nordöstlich von Lima und lediglich 60 Kilometer vom Cerro de Pasco Resources Hauptprojekt, der Konzession „El Metallurgista“ entfernt. „Santander“ befindet sich inmitten eines ausgesprochen aussichtsreichen Bergbau- und Explorationskonzessionsgebietes und verfügt über eine zuverlässige Belegschaft sowie gute Beziehungen zu den umliegenden Gemeinden. 

Das Projekt beinhaltet zum einen die Polymetall-Untertagemine „Magistral”, die vollständig genehmigt und bis dato in stabil laufendem Betrieb ist. On Top weist „Santander“ eine hervorragende Infrastruktur auf. Mit im Paket enthalten sind eine Verarbeitungsmühle mit einer Tages-Kapazität von 2.000 Tonnen und eine konventionelle Sulfid-Flotations-Mühle, Konzentrations- und Absetzanlagen. Die Mine nähert sich nach bisherigen Einschätzungen dem Ende ihrer Lebenszeit, doch die Ressourcen sind noch lange nicht ausgeschöpft. Die Mineralisierung setzt sich fort und eine Expansion ist nicht nur möglich, sondern geplant. Cerro de Pasco Resources plant gemäß seines Prospekts zur Übernahme der Mine eine Fortführung des Minenbetriebes und eine Verlängerung des „Mine Life“.

Ein Top-Highlight aus Perspektive von Cerro de Pasco Resources ist eben dieser in „Santander“ vorhandene moderne Konzentrator, denn dieser kann theoretisch auch für die Behandlung von Material der „Excelsior“-Halde auf „El Metalurgista“ benutzt werden. Ein Offtake-Agreement mit Glencore zur Abnahme von Material aus der Produktion der Magistral Mine bleibt bestehen, schließt jedoch bislang kein Material aus Cerro de Pasco ein. Doch eins nach dem anderen! Denkbar ist zunächst eine Fortführung der lokalen Minenproduktion zur Generierung von Cashflow. Später könnte die Anlage nach Cerro de Pasco umgezogen werden oder zum „Toll-Milling“ verwendet werden.

Attraktive Ressourcen

 Trevali hatte im vergangenen Dezember für den Betrieb von „Santander“ im Jahr 2021 Prognosen erstellt, nach denen die Mine zwischen 50 und 55 Millionen Pfund auszahlbares Zink, 4 Millionen Pfund Blei und zwischen 282.000 und 297.000 Unzen Silber bereitstellt, all das bei Gesamtkosten (AISC, „all-in sustaining cash“) zwischen 1,08 und 1,14 USD pro Pfund Zink.

Explorationspotenzial und Steigerung des operativen Cashflows

 Der Geschäftsführer von Cerro de Pasco Resources, Guy Goulet, kommentierte die Transaktion in einem Statement. Er sagte, der Erwerb der profitablen Mine bedeute einen Wandel für das Unternehmen, indem sie Potenzial zur Steigerung des operativen Cashflows und Explorationspotenzial bietet. Besonders attraktiv stellt sich die räumliche Nähe zu „El Metalurgista“ dar, denn sie bietet Cerro de Pasco Resources die Möglichkeit, die Infrastruktur von „Santander“ für künftige Entwicklungen mitzubenutzen.

Ein guter Zeitpunkt für den Kauf

 Die Akquise von „Santander“ ist geschickt getimet. Der Zinkpreis liegt seit 2020 wieder im positiven Trend, und auch Goldkurse bewegen sich aktuell oberhalb von 1.800 USD pro Unze. Das verheißt auch gute Chancen auf nachhaltig steigende Silberpreise. Angesichts dessen sind sowohl die zusätzlichen Zink-Ressourcen als auch die Möglichkeit, später Material aus „El Metalurgista“ verarbeiten und anzubieten können, ein positiver Impuls. Allein in der „Excelsior“-Halde auf „El Metalurgista“ verbergen sich bis zu 43 Millionen Unzen Silber. Der Ankauf von „Santander“ bringt somit eine veritable Wertsteigerung für Cerro de Pasco Resources mit sich.

Pläne für „Magistral”

Cerro de Pasco Resources beabsichtigt, die Lebendauer des Erzkörpers von „Magistral” zu verlängern und zugleich binnen der kommenden zwei bis drei Jahre den Zugang zum noch höherwertigen Erzkörper „Santander Pipe” zu erschließen. Dadurch wird eine Verbindung zur Untergrundmine hergestellt. Durch diese kann der Ertrag des Zink-Äquivalentmetalls erhöht werden; zugleich würden die Betriebskosten nach zwei Jahren gesenkt.

Die Investoren freuts, denn das dürfte eine Erweiterung der Minenlebensdauer um fünf Jahre bedeuten. Auch für weitere Explorationen auf dem Gelände sollen die Ausgaben erhöht werden. Und: Selbst die Abraumressourcen von „Santander“ können am Ende der Minenlebensdauer wiederverwendet werden.

Faszinierende Geologie von „Santander”

 Das Projekt “Santander” liegt innerhalb des miozänen metallogenen Gürtels von Zentral- und Nord-Peru. Dieser zieht sich über etwa 900 Kilometer entlang der West-Kordilleren und des angrenzenden Altiplano. Er ist durch mehrere hydrothermale Mineralvorkommen unterschiedlicher Art gekennzeichnet, die vor sechs bis zwanzig Millionen Jahren gebildet wurden.

Die weiter vom Zentrum entfernten, passiven Ersatz- beziehungsweise Kohlenstoffersatz-Lagerstätten (CDR: carbon replacement deposit) von „Santander” sind intrusionsbedingt und karbonathaltig. Der Großteil der Mineralisierung weist eine sehr starke strukturelle und lithologische Kontrollen, die Kohlenstoffersatzlagerstätten eine starke mineralogische beziehungsweise metallische Zonierung auf.

 Eine „klassische“ laterale oder vertikale Zonierung, zum jeweiligen Zentrum hin betrachtet gelistet, würde in absteigender Menge Mangan, Blei und Silber, Zink, Kupfer und Gold enthalten. „Santander“ jedoch wird von einem zirka 2.600 Meter mächtigen Paket klastischer und karbonatischer Sedimentgesteine aus der Kreidezeit unterlagert, das Geologen als „Goyllarisquisga-Gruppe“ bezeichnen. Innerhalb dieser Gruppierung stellt eine massive und etwa 1.000 Meter mächtige Abfolge von Kalkstein und –schiefer der der „Jumasha“- und „Chulec“-Formationen den wichtigsten der bisher identifizierten Wirte dar. In diesem Abschnitt sind örtlich vormineralisierte Diabas-Gesteine und –Schwellen vorhanden.

Die gesamte Abfolge besteht aus einer engen Reihe von orogen-parallelen, nordwestlich verlaufenden sattelförmigen Aufwölbungen und nach unten gerichteten Falten. Der untere, überwiegend klastische (aus den Trümmern anderer Gesteine bestehende) Teil dieses Abschnitts wurde längs der regionalen, nach Nordwesten verlaufenden Verwerfungszone über den im Wesentlichen karbonatreichen oberen Teil (also das vorteilhafte Muttergestein) geschoben. Oberhalb der stark gefalteten Sedimente aus der Kreidezeit liegen für die Anden typische Vulkanite aus dem Tertiär der „Calipuy“-Formation. Diese sind nur mäßig gefaltet und verworfen.

Als Wärme- und Flüssigkeitenlager für die Basismetallmineralisierung gelten syn-mineralisierende Intrusionen; solche wurden jedoch bislang auf dem „Santander“-Projekt noch nicht festgestellt. Das ist, empirisch gesehen, möglicherweise ein Hinweis auf ein recht großes Kohlenstoffersatzlagerstätten-System. Man nimmt an, dass solche Körper in einer Vertikaltiefe von mehr als 800 Metern auf dem Areal zu finden sind.

Wer an der Aktie von Cerro de Pasco Resources Inc. Interesse hat, findet diese an der kanadischen Canadian Securities Exchange (CSE) unter dem Kürzel Cerro de Pasco Resources und an deutschen Börsen unter der WKN A2N7XK. Weitere Informationen gibt es auf der Unternehmenshomepage und auf goldgeldwelt.de.

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Redaktion

Goldgeldwelt.de ist ein Investment-Informationsportal mit Fokus auf Aktien, Edelmetalle und Rohstoffe. Chefredakteur Florian Munsch ist Kapitalmarktexperte, Investor und Journalist und findet zusammen mit seinem Team potenziell lukrative Investmentideen für deutschsprachige Anleger

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