So profitieren auch europäische Investoren

Mit ETFs in den chinesischen Aktienmarkt investieren

GoldGeldWelt-Redaktion - 10.01.2022

China macht es ausländischen Investoren nicht gerade einfach, in den heimischen Aktienmarkt zu investieren. Die Wertpapiere sind in Aktienklassen geteilt und der Handel mit einigen Papieren ist nicht möglich. Einige Indizes sind in ETFs gelistet. Mit diesen können auch europäischer Anleger am boomenden chinesischen Markt teilhaben.

Die Wertpapiere in China werden in die Aktienklassen A, B und H eingeteilt. Die Unternehmen, die zu den A-Shares gehören, werden an den Börsen in Shanghai und Shenzhen in chinesischer Währung gehandelt. Sie bleiben chinesischen Anlegern und ausländischen Anlegern mit einer besonderen Lizenz vorbehalten. Die B- und C-Shares können von europäischen Anlegern gekauft und verkauft werden.

12 der interessantesten chinesischen Indizes können über 21 verschiedene ETFs erworben werden. Bei der Auswahl heißt es aber aufpassen. Die Corona-Pandemie, die politischen Differenzen zwischen der EU und China und die Knappheit von Ressourcen und Chips haben auch hier ihre Spuren hinterlassen. Einige der Indizes entwickeln sich gut. Sie zeigen positive Trends. Doch bei gut der Hälfte sind rote Zahlen in den nächsten Wochen und Monaten zu erwarten.

Große Unternehmen in den chinesischen Indizes

Zu den 12 wichtigsten chinesischen Indizes zählen der MSCI China A, der CSI 300, der MSCI China H, der MSCI China A Inclusion, der FTE China A50, der FTSE China A-H 50, der MSCI China, der S&P China 500, der FTSE China 30/18 Capped, der Dow Jones Offshore und der MSCI China All Shares Stock Connect Select.

Große Finanz- und Versicherungsunternehmen, Branchenriesen wie Alibaba und Xiaomi und die größten und wichtigsten Unternehmen verschiedener Sektoren machen die Indizes stark. Je nach Index sind 50 bis über 1.000 Unternehmen in einem Index gelistet. Im FTSE China 30/18 Capped sind ganze 1.007 Unternehmen gelistet. Alle besitzen eine sehr hohe bis mittlere Marktkapitalisierung.

Im MSCI China sind die Unternehmen enthalten, die den höchsten Umsatz machen und die an der Hongkonger Börse gelistet sind. Die für Europäer nicht zugänglichen A-Shares mit den größten chinesischen Unternehmen gehören zu dem FTSE China A50. Im Dow Jones China Offshore 50 sind Unternehmen gelistet, die auf dem chinesischen Festland zu Hause sind und an den Börsen in den USA und Hongkong erworben werden können.

Die Auswahl eines geeigneten ETFs

Die Entwicklung der China-ETFs in der Zukunft kann nur prognostiziert werden. Um kein zu hohes Risiko einzugehen lohnt es sich, auf die Gewinner zu setzen. Der Lyxor Hwabao WP MSCI China A (DR) UCITS ETF – Acc erreichte am 07. Januar 2022 einen Kurs von 181,86 EUR. Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,35 %. Bereits nach einem Jahr kann eine Rendite von 4,14 % erwartet werden.

Der L&G E Fund MSCI China A UCITS ETF lag zum 07.Januar 2022 bei 18,94 EUR. Bei einer Fondsgröße von 29 Mio EUR kann der Anleger sicher sein Kapital investieren. Die Gesamtkostenquote des Papiers beläuft sich auf 0,88 %. Die Rendite nach einem Jahr liegt bei 5,02 %.

Der UBS ETF (IE) MSCI China A SF UCITS ETF (USD) A-acc war am 07. Januar 2022 mit 136,55 EUR gelistet. Die Größe des Fonds beläuft sich auf 21 Mio. Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,30 %. Hier liegt die Rendite nach 1 Jahr sogar bei 9,87 %.

Auch in Zukunft wird uns der asiatische und insbesondere der chinesische Markt beschäftigen. Hier sind große Unternehmen angesiedelt. Die Ausgliederung von Unternehmen und Herstellungsprozesse durch die Europäer und Amerikaner nach China hat den Markt boomen lassen. Die Chinesen haben die Wirtschaftskrise weit besser überstanden und scheinen auch die Corona-Krise besser zu verkraften, als die Unternehmen in Europa und Amerika. Man darf gespannt sein, wie sich der Markt hier noch in Zukunft entwickeln wird.

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