Kupferpreis wird steigen

Kupfer trotz Coronavirus? Diese brandneue Kupferaktie wird gleich doppelt zur turn-around Story

GoldGeldWelt Redaktion - 21.02.2020

Die Kupfer-Nachfrage ist der Pulsmesser der Weltwirtschaft. Nicht umsonst wird dem Metall ein Doktortitel in Ökonomie zugesprochen. Wie ich in meiner Kupferanalyse für 2020 bereits ausführlicher beschrieben habe, ist es wahrscheinlich, dass die globale Nachfrage zwar kurzfristig gedeckt werden kann, dann aber in ein Defizit abrutschen wird, was mittel- bis langfristig höhere Kupferpreise zur Folge haben wird.

Der Puls der Weltwirtschaft schlägt derzeit jedoch etwas langsamer. Die rasche Ausbreitung des Coronavirus verunsichert nicht nur die Märkte, sondern zeigt bereits deutliche realwirtschaftliche Auswirkungen, allem voran im weltweit bedeutendsten Wachstumsmarkt China. Ob die Ausbreitung des Virus exponentiell oder doch eher linear weiterverlaufen wird, ist derzeit unklar.

Wovon wir davon unabhängig jedoch ausgehen können ist, dass sich auch weiterhin der Kupferbedarf alle 20-30 Jahre verdoppeln wird. Kluge Anleger setzen auf Megatrends. Und manchmal bieten Krisen die besten Einstiegschancen.

Kupferexploration ist in einem solchen Marktumfeld nicht nur notwendig, sondern kann auch äußerst lukrativ sein, denn produzierende Unternehmen müssen dringend ihre Pipelines erweitern. Im Goldsektor hat der Übernahmezyklus längst begonnen und ich erwarte auch im Kupfermarkt einen gesteigerten Wettbewerb um die aussichtsreichen Kupfervorkommen.

Dunnedin Ventures wird zu Kodiak Copper

Der kanadische Kupfer-Explorer Dunnedin Ventures (ISIN: CA2658241021, TSXV: DVI) könnte sich gleich doppelt als turn-around Story erweisen und Anleger zukünftig positiv überraschen.

Zum einen hat sich das Unternehmen inzwischen strategisch vollkommen auf Kupferexploration in Kanada und den USA spezialisiert und kann somit grundsätzlich von einem Comeback des Kupfermarktes profitieren.

Zum anderen bietet die Aktie heute für neue Investoren vergünstigte Einstiegsmöglichkeiten. Die strategische Neuausrichtung des Unternehmens auf Kupfer wurde zwar von einem großen Teil der bestehenden Aktionäre begrüßt, einige Alt-Aktionäre des ehemaligen Diamantenexplorers verkauften dennoch ihre Aktien und setzen die Kurse unter Druck.

Dank überraschend guter Bohrergebnisse mit Kupfergehalten die mehr als doppelt so hoch waren, wie historische Bohrungen und auch deutlich höher als die Gehalte umliegender produzierender Minen, konnte der Verkaufsdruck weitgehend kompensiert werden. Seit etwa einem Jahr läuft die Aktie seitwärts.

Die strategische Neuausrichtung auf Kupfer soll nun mit einer Umbenennung in Kodiak Copper und einer 5:1 Konsolidierung der Aktienstruktur finalisiert werden. Das Unternehmen kündigt zudem eine Finanzierungsrunde an, in der bis zu 3 Mio. CAD eingesammelt werden sollen. Das Geld soll maßgeblich für ein größeres Explorationsprogramm im am weitesten entwickelten Projekt des Unternehmens, MPD, verwendet werden. Hier sieht CEO Claudia Tornquist die besten unmittelbaren Chancen, an die Explorationserfolge von 2019 anzuknüpfen, was Kodiak Copper einen deutlichen Schub nach vorne geben sollte.

Zusätzlich soll auch das zweite Kupferprojekt namens Mohave exploriert werden. Genau wie bei MPD handelt es sich bei Mohave um ein Kupfer-Porphyr Projekt, das erst seit 2019 im Besitz des Unternehmens ist und trotz interessanter geophysischer und geochemischer Indikatoren bisher nur unzureichend exploriert wurde. Mohave liegt im US-Bundesstaat Arizona, einer Region mit langer Tradition im Kupfer-Bergbau. Auf dem Projekt selbst gab es bereits in den 1950er und 1960er Jahren kleinere Minen und im Jahr 2011 wurde vom früheren Besitzer ein 3500 m Bohrprogramm durchgeführt. Moderne Induced Polarization (IP)-Messungen zeigen eine signifikante, 2,5 km x 2,5 km große geophysikalische Anomalie, die auf ein größeres System hindeuten könnte.

Fazit

Der weltweite Kupferbedarf wird trotz ernstzunehmender Krisen, hervorgerufen durch das Coronavirus oder durch politische Spannungen, langfristig weiter steigen.

Die strategische Neuausrichtig des ehemaligen Diamanten-Explorers Dunnedin Ventures zum Kupfer-Explorer namens Kodiak Copper ist fast abgeschlossen. Das zur renommierten Discovery Group gehörende Unternehmen ist in einer frühen und spannenden Phase und wird zukünftig eine völlig neue Gruppe von Investoren anziehen.

Das nach der Finanzierung geplante, größere Explorationsprogramm des MPD-Projektes bietet unmittelbares Potenzial für eine Neubewertung der Aktie in 2020. Zusätzlich verfolgt Kodiak Copper eine Portfolio-Strategie und wird auch die Exploration aussichtsreicher sekundärer Projekte wie Mohave vorantreiben.

Wer an der Aktie von Dunnedin Ventures (bald Kodiak Copper) Interesse hat, findet die Aktie an der kanadischen Toronto Stock Exchange (TSXV) unter dem Symbol DVI. Die ISIN ist: CA2658241021. Mit der Umbenennung soll das Symbol an der TSXV in KDK geändert werden. Mehr Informationen gibt es auf der Unternehmenshomepage und auf goldgeldwelt.de.

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