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21. Dezember 2017

Ist Bitcoin eine Blase oder das Geld der Zukunft?

2017 war das Jahr der Kryptowährungen. Bitcoin erscheint unaufhaltsam und erzielt fast täglich neue Höchstkurse. Traditionelle Anleger und Kapitalmarktexperten sind absolut fassungslos und verstehen die Welt nicht mehr. Viele sprechen von der größten Spekulationsblase aller Zeiten, die inzwischen sogar die Tulpenmanie der 1630er Jahre in den Schatten stellt. Zumeist junge Spekulanten und “Techis”, die früh das enorme Potenzial der Blockchain und der Kryptowährungen erkannt und darauf gewettet haben, sind geradezu euphorisch und sprechen von einer Revolution unseres Geldsystems hin zu dezentralen, staatlich unregulierten Digitalwährungen wie Bitcoin, Ethereum und Dash, die nicht mehr aufzuhalten sei.

Mit diesem Artikel möchte ich sowohl Bitcoin-Skeptiker, als auch Bitcoin-Euphoriker zum Nachdenken anregen. Beide Parteien haben einige absolut überzeugende Argumente. Doch meiner Meinung nach sehen beide Parteien nur einen Teil des Bildes.

“Bitcoin ist eine Blase und wird auf Null crashen”

Wenn du dich jahre- oder jahrzehntelang mit Aktien, Immobilien, Anleihen und sonstigen Anlageklassen beschäftigt hast, ruft der Aufschwung der Blockchain-basierten Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum, Ripple, IOTA und Dash und deren extreme Volatilität bei dir wahrscheinlich extreme Skepsis hervor. Du hast vielleicht den Crash des Neuen Marktes, das Platzen der Immobilienblase in den USA, die jüngste Rohstoffblase und vielleicht die ein oder andere weitere Spekulationsblase noch gut in Erinnerung und hast gelernt, dein Vermögen mit Weitsicht und Risikobewusstsein anzulegen und nicht jeden Hype mitzumachen. Der Boom der Kryptowährungen und Blockchain-basierten virtuellen Altcoins stinkt für die meisten Anlageveteranen förmlich zum Himmel und sie machen einen großen Bogen darum, während Bitcoin und Co mit zunehmender Popularität auch im Preis immer weiter steigen.

Ich habe mit mehreren Finanzexperten aus meinem Netzwerk über die “Bitcoin Blase” gesprochen und nicht nur einmal wurde mir ein berühmtes historisches Beispiel als angeblich treffender Vergleich zur aktuellen Bitcoin-Manie genannt: Die Spekulationsblase mit Tulpenzwiebeln in den 1630er Jahren. Genau wie die Tulpenzwiebel damals, seien Bitcoin und Co faktisch wertlos und deren Preisentwicklung nur von der spekulativen Nachfrage euphorischer Menschen abhängig, deren Stimmung jederzeit von Euphorie in Panik umkippen kann.

Die aktuelle Preisentwicklung von Bitcoin lässt auch bei mir charttechnisch alle Alarmglocken schrillen, denn der Bitcoin-Preisverlauf weist in der Tat den klassischen exponentiellen Verlauf einer Spekulationsblase auf.

Wer zu aktuellen Kursen, in der Hoffnung auf schnellen Reichtum, Bitcoin kauft, könnte bei einer Fortsetzung des exponentiellen Wertzuwachses zunächst belohnt, später jedoch übel verbrannt werden. Soviel zur relativ kurzfristig gedachten, charttechnischen Blasen- oder Übertreibungsthese. Wer zu aktuellen Kursen Bitcoin kauft und in den kommenden, sicherlich extrem volatilen Jahren nicht die Nerven verliert, sondern stumpf seine Spekulationsposition ein paar Jahre hält, könnte aber auch mit Gewinnen aus der Sache herausgehen. Das sage ich in vollem Bewusstsein, dass nicht nur kleinere Korrekturen kommen werden (die meisten Bitcoin Euphoriker rechnen sowieso damit), sondern echte, panikartige, durch Big-money Short-Attacken gehebelte Ausverkäufe stattfinden können.

Die meisten Bitcoin-Euphoriker haben Dollarzeichen in den Augen und eine ziemlich unrealistische, nahezu romantische Vorstellungen von Geld ohne staatliche Manipulation. Sie ignorieren die durchaus vorhandenen Risiken völlig! Meiner Meinung nach wird Bitcoin sehr wahrscheinlich zeitnah stark korrigieren, bevor die nächste Stufe des Hypes losgeht. Bitcoin wird jedoch zeitnah nicht bis hin zum absolutem Vertrauensverlust crashen. Selbst wenn es irgendwann soweit kommen sollte, wird es bei Bitcoin (genau wie bei Gold) immer Menschen (oder Bots) geben, die eine antizyklische Spekulationschance sehen, wenn die Preise genug gefallen sind. Regierungen können Bitcoins nicht drucken. Und selbst wenn staatliche Regulierungen extrem verschärft werden: Bitcoin wird auch noch in 100 Jahren ein Spekulationsobjekt sein und NIEMALS auf Null fallen. Die Frage ist: kann man mit Bitcoin und Co aktuell noch Geld verdienen oder ist der Hype inzwischen schon zu weit fortgeschritten?

Bitcoin macht Schlagzeilen: Ein zweischneidiges Schwert

Von entscheidender Bedeutung für den Erfolg oder Misserfolg von Bitcoin und anderen Kryptowährungen ist die Nachfrage und Akzeptanz bei Anlegern. Obwohl viele Kryptowährungen wie Bitcoin den riesigen Vorteil gegenüber staatlich herausgegebenen Fiat-Währungen wie Dollar, Euro, Pfund und Yen haben, dass sie aufgrund ihres dezentralen Charakters, eines festgelegten Algorithmus und einer eventuellen absoluten Mengenbeschränkung nicht beliebig inflationierbar sind: Auch (die meisten) Kryptowährungen sind Fiatwährungen, die nicht durch reale Assets gedeckt sind, sondern vom Vertrauen der Menschen abhängig sind.

Spätestens seit Bitcoin die 1000 Dollar Marke geknackt hat, ist die primäre Strategie des Finanzkartells aus Notenbanken, internationalen Großbanken und Regierungen endgültig gescheitert. Ignorieren funktioniert nicht mehr. Wir befinden uns gerade in Phase zwei: Schlecht reden. Phase drei wird dann der Angriff durch Regulierungen, Kriminalisierungen, Shortattacken etc. sein.

Wenn mir von Bekannten (Bitcoin-Skeptikern) extrem polarisierende, negative Artikel oder Interviews zu Bitcoin und Kryptowährungen vorgelegt werden, in denen “Autoritäten” wie JP-Morgan Chef Jamie Dimon bei Bitcoin von Betrug und Kriminalität sprechen, was ein Beleg dafür sein soll, dass dezentrale, freie Digitalwährungen keine Zukunft haben, dann passiert in meinem Kopf etwas völlig anderes: Ich werde bullish. Das liegt vor allem daran, dass ich, wenn ich Aussagen von Politikern, Bankenchefs und sonstigen Amtsinhabern und Personen in Spitzenpositionen höre, immer darüber nachdenke, was diese Person mit ihrer Aussage in den Köpfen der Zuhörer erreichen möchte. Offizielle “Meinungen” und Stellungnahmen sind oft mehr Desinformation als Information.

Die rhetorische Verknüpfung von Bitcoin mit Kriminalität ist meiner Meinung nach lächerlich offensichtliche Negativpropaganda, ausgehend von höchster Ebene und leider zusätzlich befeuert durch Journalisten, die bei dem Versuch, Pro und Contra von Bitcoin und Kryptowährungen objektiv zu beleuchten, leider viel zu oft vergessen zu erwähnen, dass JEDE Währung von einer kleinen Minderheit der Menschen zu kriminellen Zwecken eingesetzt wird.

Es ist eine Tatsache, dass der Hype inzwischen den Mainstream erreicht hat. Nicht nur alternative Finanzwebseiten und sonstige Internetmedien beschäftigen sich inzwischen mit Bitcoin, Blockchain und Kryptowährungen. Über die Nachrichtenagenturen verteilt sich das Thema in der ganzen Welt bis in die letzte Lokalzeitung. Selbst wenn du überzeugt davon bist, dass Aufmerksamkeit und Nachfrage in der breiten Bevölkerung Bitcoin nur helfen kann: Unerfahrene „Mama- und Papa-Investoren“ kaufen aktuell in der Hoffnung auf schnelle Gewinne Bitcoin. Das ist extrem gefährlich!

Ist Bitcoin eine Blase wie die Tulpenmanie?

Spekulationsblasen funktionieren nach dem “the greater fool“-Prinzip. Wenn du heute bei aktuellen Preisen einsteigst, musst du morgen oder in einem Jahr einen noch größeren Idioten finden, der dir dein Spekulationsobjekt zu einem noch höheren Preis wieder abkauft. Grundsätzlich sind wir Menschen Herdentiere. Wir agieren prozyklisch und orientieren uns an Anderen. Wenn wir also häufig genug in der Presse von Bitcoin, Ethereum, Ripple, Dash, IOTA und weiteren Kryptowährungen lesen, haben wir irgendwann das Gefühl etwas Wichtiges zu verpassen und steigen dann zum genau falschen Zeitpunkt mit dem Rest der Herde als late adapter ein.

Kapitalmarktexperten sind durch ihren großen Erfahrungsschatz generell vorsichtiger mit Hypes und vermeiden es, der Herde zu folgen. Sie haben heute keine Bitcoins und werden auch in Zukunft keine Kryptowährungen kaufen. Die Einsicht einen Trend zu spät erkannt zu haben, wird bei vielen erfahrenen Anlegern dazu führen, dass sie bei der “größten technischen Revolution seit der Erfindung des Internets” komplett auf der Seitenlinie stehen werden. Der Vergleich des Bitcoin-Hypes mit der Tulpenmanie oder Rohstoffblasen hinkt jedoch!

Wenn Tulpenzwiebeln, aus denen besonders prächtige Blumen wachsen, Rekordpreise am Markt erzielen, dann wird es viele Menschen geben, die versuchen werden daraus ein Geschäft zu entwickeln und solche zu züchten. Irgendwann gibt es einen krassen Angebotsüberhang und der Trend oder die Mode ändert sich. Und schon sind Tulpenzwiebeln faktisch wertlos. Bitcoin hingegen ist nicht beliebig vermehrbar, sondern durch den Algorithmus auf 21 Millionen Einheiten begrenzt, also nicht beliebig inflationierbar. Die Credit Suisse schätzt in ihrem aktuellen Global Wealth Report die Gesamtzahl der Millionäre weltweit auf ca. 33 Millionen. Theoretisch wäre also nicht einmal ein Bitcoin für jeden Millionär verfügbar.

Das extreme Potenzial und das extreme Risiko der Altcoins

Kryptowährungen im Allgemeinen stehen noch ganz am Anfang ihrer Entwicklung. Technisch gesehen ist Bitcoin, der erste und bekannteste Vertreter dieser neuen Spezies, als “Währung für Alle” absolut ungeeignet. Wenn zu viele Menschen Bitcoin für Transaktionen benutzen wollten, würde die Übertragung viel zu langsam. Sollte die romantische (durchaus wünschenswerte aber leider unrealistische) Vision vieler Krypto-Befürworter von freiem, dezentralem, nicht von Regierungen manipuliertem Digitalgeld wahr werden, sind wir also auf eine Weiterentwicklung der aktuellen Technik angewiesen. Um die Frage aus dem Titel zu beantworten: Nein, Bitcoin ist nicht das Geld der Zukunft.

Sehr viele Innovationen finden derzeit bei den alternativen Coins (Altcoins) statt. Einige eignen sich aufgrund ihrer hochinnovativen technischen Eigenschaften theoretisch sehr gut als zukünftige digitale Währungen (z.B. IOTA). Die meisten Altcoins sind jedoch gar nicht primär als Digitalgeld gedacht, sondern sind Abkömmlinge neuer Anwendungen der Blockchain-Technologie. Viele dieser Altcoins werden z.B. als ERC-20 Tokens (auf Ethereum Basis) von Startups emittiert. Oft gibt es zunächst geschlossene Seed-Finanzierungen von professionellen Investoren für diese Startups. Dann werden in einer Pre-ICO (Initial Coin Offering) und anschließenden ICO mit teils erheblichen Boni Coins auf den Markt geworfen. Erst jetzt werden diese Altcoins an den ersten Krypto-Börsen handelbar. Die Gründungsteams behalten in der Regel einen erheblichen Anteil der Coins und profitieren vom kommenden Hype der Spekulantenschar.

Die Entwicklung der Altcoins hat meiner Meinung nach große Parallelen zum Neuen Markt. Solange die Euphorie anhält, wird jeder “Shitcoin” spektakuläre Gewinne machen, vor allem für Seed- oder (Pre)-ICO Investoren, die schlau genug sind, rechtzeitig einen Teil ihrer Gewinne zu realisieren. Irgendwann wird die Krypto-Community erschüttert werden, wenn 98% der Coins 98% crashen. Dies ist jedoch nicht zwingend übermorgen schon der Fall! Im Gegenteil, ich gehe davon aus, dass die Altcoins im Allgemeinen zum Jahreswechsel 2017/2018 erst relativ am Anfang ihrer blasenartigen Entwicklung stehen. Auch wenn viele Kapitalmarktexperten heute bereits die Blase der Kryptowährungen erkennen, heißt das nicht, dass diese sich nicht länger und weiter ausdehnen wird, als die Allermeisten vermuten.

Ausblick auf Bitcoin, Blockchain und Kryptos

Lasst uns nicht vergessen, dass im Blockchain-Bereich zurzeit echte, revolutionäre technische Innovationen entstehen, die disruptive Anwendung in der Realwirtschaft finden und wirklich einen Wert haben. Nicht jeder Coin ist ein Shitcoin! Es ist extrem wichtig zu verstehen, dass langfristig gesehen jedoch Preis und Wert von Anlageobjekten immer zueinander finden. In spekulativen Übertreibungen (und wir stecken definitiv in einer – ob wir am Anfang oder am Ende stehen, kann jeder für sich selbst beurteilen), entfernen sich Preise immer weiter vom Wert. Genau wie beim Crash des Neuen Marktes (Dotcom-Blase) wird dieses Missverhältnis sich irgendwann zwangsläufig bereinigen.

Doch lasst uns auch nicht vergessen, dass heutige Tech-Giganten wie Google, Apple und Amazon aus der Asche der Dotcom-Blase erwachsen sind. Ich rate definitiv davon ab, auf alleiniger Grundlage von Sentiment oder Charttechnik, wahllos irgendwelche kleinen Coins zu kaufen. Aber was spricht gegen eine fundierte Spekulation mit etwas “Spielgeld”, dessen eventueller Verlust nicht den Ruin bedeutet? Es gibt immer noch viel Potenzial auf dem Kryptomarkt. Wer disruptive Technologiefortschritte früh identifiziert, kann wie beim traditionellen Investieren in Startups, durchaus belohnt werden.

Mittel- und langfristig stehen den Kryptowährungen vermutlich verstärkte staatliche Regulierungen (und Kriminalisierungen) bevor. Unsere immer weniger marktwirtschaftlich und mehr planwirtschaftlich und totalitär agierenden Regierungen und Notenbanken werden die digitalen Druckerpressen der staatlichen Fiatwährungen wie Dollar, Euro, Pfund und Yen vermutlich weiterlaufen lassen und als Konsequenz irgendwann mehr Inflation bewirken als geplant.

Ich habe mich längst davon verabschiedet, den großen Crash hinter jeder Ecke zu vermuten, nur weil unser schuldenbasiertes Finanzsystem unmöglich dauerhaft in der aktuellen Form bestehen kann. Dennoch wird es wahrscheinlich der große Crash sein, der uns als Konsequenz staatlich kontrollierte Kryptowährungen bescheren wird. Ich tippe darauf, dass es irgendwann einen russisch-chinesischen Altcoin mit vollständiger Golddeckung als Alternative zu westlichen Fiat-Systemen geben wird. Und du? Schreib mir doch einen Kommentar!

 

Viele Grüße

Florian Munsch

Herausgeber

Florian Munsch

ist Herausgeber und Chefredakteur von goldgeldwelt.de. Er interessiert sich vor allem für Edelmetall- und Rohstoffaktien und verfügt über ein weitreichendes Netzwerk an professionellen Kontakten in Europa, Nordamerika und Australien. Florian ist studierter Naturwissenschaftler (M.Sc.), lebt derzeit in Hamburg und liebt Kampfkunst, gutes Essen und lange Unterhaltungen über Wirtschaft und Finanzen.

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B. Hönl - 4. Januar 2018 Reply

—“das liegt unter anderem an großen buy-and-hold anlegern(Anlegern???)…”
Ja, wer anders sollte den “Markt” “steuern” als eben diese?

    Florian Munsch - 5. Januar 2018 Reply

    Zur Zeit werden die Krypto-Kurse ziemlich davon befeuert, dass Verkäufe (getragen u.a. von der extremen Medienaufmerksamkeit) durch immer neue Interessenten (Käufe) überkompensiert werden. Nicht wenige Anleger (Spekulanten) tauschen nicht mehr zurück in EUR/USD sondern tätigen einfach Käufe und halten diese in der Hoffnung auf noch mehr Gewinne. Das ist ganz klassisch in Spekulationsblasen. Die Liquidität, die dadurch aktuell auf Angebotsseite entzogen wird, kommt dann irgendwann kumuliert zurück, wenn es schließlich echte Panik am Markt gibt und die Leute prozyklisch wie eine Herde beginnen in die andere Richtung zu laufen und verkaufen. Ergibt das Sinn? Den Markt “steuern” können prinzipiell neben der buy-and-hold Fraktion natürlich auch kurzfristiger orientierte Trader, die seit neustem ja sogar die Möglichkeit haben BTC zu shorten.

M.Boede - 4. Januar 2018 Reply

Ein sehr guter Artikel, der beide Seiten beleuchtet. Allerdings habe ich einen Kritikpunkt. Sie schreiben, dass der Bitcoin nicht mit der Tulpenmanie vergleichbar ist, da Tulpen in unbegrenzter Zahl zur Verfügung steht und den Bitcoin nicht. Das ist wohl richtig und trifft auf den Bitcoin zu(allerdings liest man das ja immer nur überall aber ist das auch überprüfbar und wenn, wo?) aber wenn ich mir die inflationäre Anzahl der Kryptos anschaue, wird das doch damit ausgehebelt. Täglich kommen irgendwelche neuen Kryptowährungen auf den Markt (nach meines Wissens momentan ca. 1400!).

    Florian Munsch - 4. Januar 2018 Reply

    Absolut berechtigter Punkt, der im Artikel fehlt, vielen Dank! Die Anzahl neuer Coins wächst in der Tat ständig, was den Gesamtmarkt in der Tat inflationiert. Das sollte man im Hinterkopf haben, trotz aller Mengenbeschränkung der Einzelcoins. Referenzcoins wie BTC und ETH muss das aber nicht unbedingt stören, im Gegenteil: Vielfach können neu emittierte Altcoins nur mit beispielsweise BTC oder ETH erworben werden, bevor diese eventuell irgendwann mal selbst an Krypto-Börsen mit EUR oder USD handelbar werden. Übrigens sind im Falle von Bitcoin deutlich weniger Stücke im Umlauf als theoretisch möglich. Das liegt unter anderem an großen buy-and-hold Anlegern, die dem Markt die Liquidität entziehen (ähnlich wie beim Gold) und zum anderen sind viele Bitcoins inzwischen durch Verlust von private Keys für immer im digitalen Nirvana verloren (https://www.wired.de/collection/business/millionen-bitcoin-sind-vermutlich-fuer-immer-verloren)

A. Kuepper - 3. Januar 2018 Reply

Vielen Dank fuer diesen Artikel. Er hat mir einige neue Perspektiven aufgetan.

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