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11. April 2018

Granada Gold macht große Schritte in Richtung Produktion

So volatil können Junior-Goldaktien sein. Am 09. Februar, bei einem Aktienwert von 0,29 CAD habe ich die goldgeldwelt Community zum ersten Mal auf Granada Gold Mine (TSXV: GGM, Frankfurt: B6D) aufmerksam gemacht (Artikel hier). Granada Gold entwickelt ein beachtenswert großes Goldprojekt in einem historischen Bergbaurevier Kanadas, in dem seit den frühen 1900er Jahren 160 Mio. Unzen Gold gefördert wurden. Nach einem kurzen Sprint auf 0,40 CAD schwächelt die Aktie aktuell wieder und ist auf die niedrigen (günstigen?) Niveaus von Anfang des Jahres zurückgefallen. Wem solche Kurssprünge Angst machen, der sollte lieber in Gesellschaften mit größerer Marktkapitalisierung investieren, ich selbst sehe solche volatilen Schwächephasen in fundamental aussichtsreichen Unternehmen gerne als Sonderangebot und besondere Kaufchance. Viele Anleger sind wahrscheinlich nur kurzfristig eingestiegen, um von der Dividendenzahlung im Februar zu profitieren. Besondere Chancen sehe ich bei Granada Gold jedoch vor allem in der langfristigen Perspektive!

Vor kurzem kündigte Granada Gold die Begleichung von knapp 230.000 CAD Schulden durch die Ausgabe von Aktien an, was die Aktienstruktur leicht verwässern wird, natürlich aber auch Vorteile einer “Bereinigung” mit sich bringt. An der Bewertung des Unternehmens sollte sich dadurch nicht viel ändern. Viel bedeutender ist die Ankündigung einer Machbarkeitsstudie für das Granada Gold Projekt, die von Ausenco Ltd. durchgeführt werden soll. Ausenco hat eine gute Reputation für Innovation und Effizienz und war neben dem Branchenriese Goldcorp einer der Sponsoren des diesjährigen PDAC #disruptmining Events, bei dem innovative Ansätze in der Rohstoffbranche gefördert werden. Granada Gold CEO Frank Basa äußerte sich sehr positiv über die “frischen Herangehensweisen” von Ausenco und ist sich sicher, dass die Zusammenarbeit förderlich sein wird, mit schnellen Schritten auf eine Goldproduktion hinzuarbeiten.

Die Machbarkeitsstudie soll sich vor allem auf die ca. 800.000 Unzen Gold der Kategorie Measured and Indicated des Goldprojektes in Quebec (bei der Stadt Rouyn-Noranda) mit einem durchschnittlichen Goldgehalt von 1,14 g/t Gold  konzentrieren. Dieses Vorkommen soll gemäß dem zuvor definierten “Rolling Start” in einem Tagebau zuerst in Produktion gebracht werden. Geplant ist die Entwicklung einer Goldmine mit einer jährlichen Produktion von 80.000 – 100.000 Unzen Gold pro Jahr. Das volle Potenzial des Projekts von vermutlich 5 Mio. Goldunzen könnte danach Schritt für Schritt ausgeschöpft werden. Das ist noch Zukunftsmusik, zeigt jedoch die immensen langfristigen Chancen.

Granada Gold hat alle benötigten Umweltstudien bereits fertiggestellt und verfügt zudem über alle nötigen Genehmigungen für den geplanten rollierenden Start der Produktion. In einer vorläufigen Machbarkeitsstudie konnte Granada Gold bereits im Jahr 2014 eine mineralische Reserve definieren, deren Evidenzgrad definitionsgemäß sehr hoch ist. 600.000 bis 2 Mio. Tonnen dieses Materials mit Goldgehalten von ca. 4,0 bis 4,5 g/t sollen schon vor Bau und Inbetriebnahme der eigentlichen Mine verarbeitet werden und Geld in die Unternehmenskasse spülen. Dazu hat Granada Gold mit dem ebenfalls von CEO Frank Basa geleiteten Unternehmen Canada Cobalt Works (TSXV: CCW) eine Vereinbarung getroffen, die vorsieht, über drei Jahre Gesteinsmaterial von Granada Gold in einer neu zu errichtenden Mühle auf dem nahegelegenen Gelände von Canada Cobalt Works zu verarbeiten. Finanziert werden soll die 20 Mio. CAD Verarbeitungsanlage von Canada Cobalt Works über ein Family Office in Großbritannien. Die Konstruktionsfirma Wood Group soll nun die nötigen Studien erstellen und Genehmigungen einholen, um eine 600 t/Tag Verarbeitungsanlage aufzubauen.

Fazit:

Granada Gold Mine macht tatsächlich große Schritte auf eine zukünftige Produktion zu und hat sowohl kurzfristig, als auch ein mittelfristig einen vielversprechenden Plan ausgearbeitet, wie Schritt für Schritt aus einer kleinen Entwicklungsgesellschaft eines zur aktuellen Marktlage unbeliebten Rohstoffes (Gold), ein mittelgroßer Goldproduzent werden könnte. Wie ich im vorherigen Artikel “Neuvorstellung: Großes kanadisches Goldprojekt unter dem Radar der Anleger” bereits dargelegt habe, finde ich vor allem die langfristige Perspektive des Unternehmens unheimlich spannend. Nicht nur steigende Goldpreise könnten dafür sogen, dass diese Aktie irgendwann durch die Decke geht. Unmittelbar nördlich der Region, die für den Tagebau vorgesehen ist, befinden sich weitere 1,5 Mio. Unzen Gold mit durschschnittlichen Gehalten von 4,56 g/t Gold im Untergrund. Das gesamte Landpaket von Granada Gold Mine umfasst außerdem viele Quadratkilometer rund um die Granada Mine. 80% der LONG Bars Zone sind noch unerforscht und es liegen keine Bohrergebnisse vor, es kann also noch viel passieren und ich werde die Story definitiv weiter verfolgen.

Viele Grüße,

Florian Munsch

Hinweis auf Interessenskonflikte: Granada Gold Mine ist ein Sponsor ​von goldgeldwelt.de und der Autor ​besitzt Aktien des Unternehmens. Bitte informiere dich gründlich auch über andere Quellen und triff niemals eine Anlageentscheidung allein aufgrund der hier dargestellten Informationen. ​Hier geht es zu unserem vollständigen Disclamer.

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Florian Munsch

ist Herausgeber und Chefredakteur von goldgeldwelt.de. Er interessiert sich vor allem für Edelmetall- und Rohstoffaktien und verfügt über ein weitreichendes Netzwerk an professionellen Kontakten in Europa, Nordamerika und Australien. Florian ist studierter Naturwissenschaftler (M.Sc.), lebt derzeit in Hamburg und liebt Kampfkunst, gutes Essen und lange Unterhaltungen über Wirtschaft und Finanzen.

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Mark - 11. April 2018 Reply

Die Finanzierung über das UK Family Office ist eine veraltete und mittlerweile inkorrekte Information. Die Bedingungen waren angeblich inakzeptabel, daher hat der CEO weitere Verhandlungen abgebrochen. Dies kann man dem Forum auf der GGM-Website entnehmen. Diesbezüglich ist alles wieder auf Anfang.

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