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13. Mai 2019

Die Zukunft der Zukunft …

…sorgt für Sorgen in der Gegenwart. Dass die ökonomischen und ökologischen  Entscheidungen der „big boys“ und „big girls“ ins Chaos führen, ist offensichtlich.  Aus ökonomischer Perspektive ist die Zeit der „Dummheit“ nur schwer wiederholbar. Der Ölpreis wird kaum innerhalb der nächsten Jahre erneut um rund 80 % fallen - und der Zins wird kaum nachhaltig auf „minus 5 Prozent“ absacken. Nur beim Thema „Deficit Spending“ ist dümmlich agierenden Politikern noch mehr zuzutrauen.  Schließlich gibt es ja die „Dümmsten der Dümmsten“ – Notenbanken, die auf verantwortungslose  Art und Weise Geld kreieren. Und auch aus ökologischer Perspektive gibt es nur wenig Hoffnung auf Vernunft und Besserung. Wir haben uns die Zukunft „versaut“.   

Die Sonne geht unter – nicht nur am Main. Foto: Udo Rettberg

Daher: Die Zukunft der Zukunft wird erst viel viel später wieder sichtbar. Zuvor aber wird Vernunft zur Rarität. Das große Chaos wird im Terror und im Krieg enden. Nach vielen System-Veränderungen wird Blut fließen – leider. All das erscheint mir bei detaillierter Betrachtung wie ein schlechter Film. Aber von solchen schlechten Filmstreifen gibt es schließlich in diesen wirren Medienzeiten eine „Unmenge“ – das ist täglich im TV und im Kino zu sehen. Die Menschheit muss riesige Risse kitten, die quer durch die Gesellschaft verlaufen. Gigantische ökologische Sprengsätze sind zu entschärfen. Und: Einige Politiker – aber längst nicht alle - wissen genau, dass das von der Menschheit angerichtete Umwelt-Chaos und der von der Politik verursachte Schulden-Schwachsinn im Nirwana enden dürfte. Diese „Volksvertreter“ wissen auch, dass die öffentlichen Kassen Deutschlands schon lange nicht mehr wirklich den „Traum von der schwarzen Null“ hergeben, auch wenn sie mit Blick auf die Maastricht-Kriterien derzeit wieder „dumme Sprüche“ klopfen. Die Uhr tickt - unaufhörlich. Das gilt für den Bundeshaushalt und auch für alle anderen öffentlichen Haushalte.

GRUSS AUS DEM NIRWANA - Klar – Abgeordnete machen sich darüber wenig Sorgen; denn ihr geradezu spärliches und karges  Gehalt – nicht umsonst sprechen sie ja von „Diäten“ – in Höhe von über 10 000 € + Kostenpauschale von  fast 5 000 € per Monat ermöglicht ihnen Luxus pur. Ebenso ist die Situation bei vielen Top-Managern der Wirtschaft, die selbst im frühen Ruhestand auf „riesige Rentenzahlungen“ zurückgreifen können. Dass die Kanzlerin jetzt über 25 000 € per Monat „verdient“ - sorry „erhält“ – würde ich ihr gönnen, wenn …… ja wenn sie die vom Volk  durchaus erwartbare Leistung wirklich erbracht hätte, ohne den dekadenlangen gigantischen Aufbau der Schuldenblase bis zum Exzess zu führen.  Diese Welt ist verrückt. Die eigentliche und wahre „Leistung“ der Politiker ist am klarsten in der Schuldenbilanz der Welt sichtbar.  Deren Lei- stungen sind also schlichtweg „katastrophal“. Das Schlimme: Am Ende wird der Bürger geschröpft! 

Die ach so wichtigen Dinge auf dem Planeten 
​Das Ende des Lappens

„Weg mit dem Lappen …………..“ Es lebe die Inflation. Auch Äääääntschie Rilikote will es offenbar so. Sie braucht ja keinen Lappen ääääh keinen Führerschein, sie hat ja einen Chauffeur – vielleicht sogar mehrere. Ich soll mich nach dem Willen der „Oberen“ zu Fuß oder per Auto oder per Bus zur FührerscheinBehörde meines Wohnsitzes aufmachen. Das kostet mich Energie, Kraft, Zeit und (somit) Geld. Und mit mir sind 43 Millionen andere Menschen in diesem Land aufgefordert, diesen (angeblich) superwichtigen Schritt zu tun. Alle betroffenen EU-Bürger sollen bis zum Jahr 2033 fälschungssichere Dokumente besitzen - der eine früher, der andere später. Es lebe Europa, es lebe die EU. Was ist eigentlich mit den Untertanen May’s, mit den Briten also? Die voten bestimmt wegen dieses Wahnsinns für den Brexit. Es lebe der Unsinn, es lebe die Dummheit, es lebe der Umweltschutz. Zuvor muss (soll) ich bei den Behörden meines früheren Wohnsitzes eine Karteikartenabschrift anfordern ………. und mir ein biometrisches Passfoto beschaffen. Das Ganze würde mich darüber hinaus 25 € an Gebühren kosten.

Positiv ist - wie ich gerade nach einem humorlos geführten Anruf (auf meine Kosten!) bei der Behörde feststelle: Ich kann mir bis zum Jahr 2033 Zeit lassen. In Berlin hofft man vielleicht darauf, dass ich und andere Betroffene bis dahin nicht nur den Lappen, sondern auch den Löffel abgegeben habe. Der Inflationseffekt für die Bürger ist gigantisch; denn  43 Mio. Menschen und Führerscheine, 43 Mio Passfotos, 43 Mio. Anträge, 43 Mio. Menschen mal eine Stunde Dienstleistung. So kurbelt man (oder Frau) die Konjunktur ab. Hey Berlin, hey Brüssel - gibt es nichts Wichtigeres? Aber klar – Ääääääntschie Rilikote, wir schaffen das schon ………………..


Dass die, die Welt auf den Schuldengipfel geführt haben – die also die Verursacher des Debakels sind - , monatlich Renten und andere Vergütungen von oft mehr als 15 000 Euro zur Verfügung haben, andere deutsche „Senio- rinnen“ und „Senioren“ z.B. dagegen noch nicht einmal 1000 € per Monat zum „Über-Leben“ haben, ist die größte Schweinerei überhaupt. Und dass die Renten der Bundesbürger besteuert werden, halte ich für unverschämt. Andere werden von der Politik in dieses Land gelockt und erhalten Freifahrtscheine und „Taschengeld“. Für mich ist das eine schreiende Ungerechtigkeit. Sind Kanzlerin, Minister und Bundestagsabgeordnete nicht verantwortlich dafür, dass die Verschuldung Deutschlands unerträglich ist? Ich sage: Ja, das ist vor allem deren Schuld. Äääääääntschie aufwachen und schämen, weil andere schäumen vor Wut. Ich habe oft das Gefühl,   mich für  Politiker fremdschämen zu müssen. Das war einmal – heute halte ich die meisten Vertreter dieser Garde schlichtweg für Chaoten. Sie können’s halt nicht besser. Der Bürger muss entscheiden, was geschieht.  

INFLATION ANTE PORTAS - Chaoten in Berlin und anderswo wollen den Menschen dann auch noch klar machen, dass die Inflationsrate aktuell bei 1,3 % liegt. Das mag für den CPI gelten (den Verbraucherpreisindex also) – aber nicht für das Gesamtbild.  Lügen, nichts als Lügen. Die Politik ist happy – sie versucht, dem Volk das Märchen von der niedrigen Inflation zu verkaufen. Und nur wenige wissen, um was es geht. Dass die Deutsche Post jetzt offensichtlich das Porto für einen Standardbrief von 0,70 € um 14,285 % auf 0,80 € oder mehr anheben darf (und vielleicht auch will), zeigt, dass die Inflation längst zurück ist. Ein Blick in die Dienstverweigerungsbranchen hierzulande genügt. Wer heute von den Banken, den Behörden, den Service-Unternehmen wie der Bahn und den Lufthansas dieser Welt etwas wissen will, der kriegt am Telefon kaum noch Antworten. Nach langer Wartezeit heißt es dort: „Wenn Du Kunde etwas wissen willst, geh doch einfach auf unsere Webseite.“ Das „Einfach“ aber kostet jeden einzelnen Menschen viel viel Zeit. Aber – ist Zeit nicht Geld – sprich: Inflation???  All das ist Betrug am Bürger und am Kunden.

FAKE NEWS VS FACT NEWS - Das Thema Fake News berührt nicht nur so manchen Top-Analysten, sondern auch die Bürger generell. In den USA sind zuletzt einige Konjunkturdaten veröffentlicht worden, die sich gegenseitig widersprechen und überhaupt nicht ins Gesamtbild passen. Wirklich überraschen  kann mich das – was wir seit Jahren indes aus China kennen – auch mit Blick auf die USA überhaupt nicht. Denn niemand prüft den ganzen Quatsch wirklich nach – die Welt hat das zu glauben, was Donald und seine Jungs + Mädels sagen. Kein Widerspruch bitte!  Was ist geschehen? Einige Politiker lügen. Die ungewisse Zukunft der ungewissen Zukunft besorgt auch Marko Kolanovic, Top-Analyst von JP Morgan Chase:

MARKO RÜTTELT MENSCHEN  WACH - Es wird schon bald knallen in der Finanzwelt. So lässt sich die Meinung von Kolanovic, Top-Analyst von J.P. Morgan Chase, zusammenfassen. Die technologische Entwicklung – also die zunehmende Bedeutung des durch Algorithmen geprägten elektronischen computerisierten Handels an den Börsen auf der einen und des passiven Investierens auf der anderen Seite - sieht der als Physiker ausgebildete Experte als möglichen Zünder für den großen Knall und kommende unruhige Zeiten in der Finanzwelt. In einem fast 170 Seiten langen Bericht – einer Art Rückblick und Lehren aus der Finanzkrise 2008 – zeichnet er gemeinsam mit fast 50 anderen Ökonomen und Analysten der Bank ein verheerendes Bild von der Zukunft. J.P. Morgans Top-Analysten sind also in letzter Zeit auf meine Linie eingeschwenkt.

In der vergangenen Dekade seien wohl rund 2 Billionen Dollar an Anlagekapital von aktive in passive Investments  umgeleitet worden, so eine der Gefahrenquellen. Investments seien nicht mehr so sehr stimmungetrieben (Sentiment-Investments) geprägt, sondern basieren auf computergesteuerten technischen Signalen. Unter anderem Gefahren des Versagens der Marktwirtschaft und der Möglichkeit/Wahrscheinlichkeit unkonventionellen geldpolitischen Eingreifens von  Notenbanken (also direkter Aktienkäufe durch Fed, EZB, BoJ und der chinesischen Zentralbank) werden als große potentielle Unruheherde gesehen. Kolavonic sieht daher eine „große Liquiditätskrise“ auf die Welt zurollen.  Hinzu kommt aus meiner Sicht: Unzählige  Renten- und Pensionskassen in der Welt verfügen nicht mehr in solidem Maße über ausreichend liquide Mittel. Ergo: Es lebe das große Chaos. Wir werden zudem über steigende Arbeitslosigkeit klagen und über Spannungen im Welthandel (China vs USA u.a.) sowie über den Aufbau der neuen chinesischen Seidenstraße. Es wir also mit Sicherheit spannend, so richtig spannend auf dem Planeten Erde – aus negativer Sicht allerdings …….

DIE REZESSION KOMMT IN MODE – So wie Kolanovic von J.P.Morgan Chase gibt es inzwischen in der Welt immer mehr so genannte Experten, die nach zahlreicher werdenden Signalen von Rezessionsgefahr reden und sich meiner Meinung anschließen. Die Zinsexperten gehen z.B. in die Vergangenheit zurück und leiten aus der inversen Zinsstrukturkurve das Thema Rezession ab. Auch der IWF zeigt sich mit Blick auf die Weltkonjunktur sehr negativ. Aber das nicht erst seit kurzem, sondern bereits seit geraumer Zeit. Sie erwachen in Berlin; denn die Bundesregierung senkt die 2019er Prognose der BIP-Steigerung von 1,0 % auf 0,5 %.

​„Deficit spending“ – also Konjunkturankurbelung über noch mehr Staatsschulden wird letztlich wohl die Lösung der Politiker heißen,   wie seit vielen Dekaden bereits.  „Die Frechen drängen an die Front – der Dumme (der Bürger also) wird überhaupt nicht gefragt.“

Die ach so wichtigen Dinge auf dem Planeten
Die Herzen bluten

Es war rund 18:20 als Paris und die Welt durch einen Alarm aufgeschreckt wurde. In der römisch-katholischen Kirche Note-Dame de Paris – der Kathedrale des Ezbistums Paris – war ein Feuer ausgebrochen. Und Stunden später war die der Gottesmutter Maria geweihte fast mehr als 900 Jahre alte Kirche der „Star“ in den sozialen Medien. Fast jeder, den es irgendwann mal nach Paris gezogen hatte, sah sich veranlasst, ein Foto und einen „tränennahen“ Kommentar zu posten.  Plötzlich suchte die Menschheit soziale Nähe. Politiker sahen sich veranlasst, pro-europäische Kommentare zu posten. Bestürzt zeigten sich auch jene, die seit Dekaden keine Kirche, keine Kathedrale mehr von innen gesehen hatten. Sie zeigten sich jetzt plötzlich irritiert vom perfekt medieninszenierten Einsturz der Türme – so wie damals in New York. Das war die Gelegenheit für die Großkopferten – die Bigones und Extriches – ins Rampenlicht zu treten und zu spenden. Nicht allen „Tränenmenschen“ nehme ich ihre „Bestürzung“ ab; denn Teile der Menschen auf dem Planeten haben jüngst ihre hasserfüllte Kaltblütigkeit gezeigt. Dass die Superreichen jetzt medienwirksam spenden, war zu erwarten………….

Barbara im Slip


Ich schlendere durch Frankfurt. Heute führt mich mein Weg in der Schillerstraße in das Restaurant „Bull & Bear“ direkt neben der Wertpapierbörse. “Hey, schon gehört – das Barbara ist jetzt ein Engel“, dringen aufgeregte, fast-grelle und nahezu euphorisch klingende Worte einer jungen Frau an mein Ohr. Da die Dame direkt in meine Richtung blickt und ich ihre Freundin hinter mir noch nicht bemerkt habe, muss ihr meine Reaktion wie eine Nachricht von einem fremden Stern vorgekommen sein. „Welches Barbara denn“, frage ich  höflich zurück. „Und wie ist Barbara denn gestorben“, zeige ich mich interessiert. „Hey Alter, keine Ahnung – was“, mischt sich die Freundin der Tod-Mitteilungs-Überbringerin ein, die inzwischen am Tisch neben mir Platz genommen hat. Und dann zeigen sie beide – auf dem Smartphone natürlich – die Nachricht, dass das ungarische Model Barbar jetzt als Engel Unterwäsche von „Victoria’s Secret“ zeigt. Die Mädels klären mich dann noch ein wenig über Barbara auf, merken aber, dass mich das Ganze wenig bis überhaupt nicht interessiert. „Gut, dass das die Menschen bewegt und nicht das globale Chaos und der drohende Krieg“, denke ich bei mir selbst. Und verständlich, dass Victoria‘s mit Ääääääntschie oder Theresa keinen Unterwäschen-Darstellungs-Vertrag abgeschlossen hat………


DER WELTHANDEL LAHMT – Handels- und Währungskriege stellen eine Riesengefahr dar. Dass der globale Handel vor diesem Hintergrund eindeutige Schwächen zeigt, kann wohl niemanden überraschen. Für mich sind die protektionistischen Tendenzen ein weiteres klares Zeichen für die seit vielen Monaten von mir prognostizierte kommende Rezession / Depression. Und sieh da – dann erkenn ich auch auf Seiten der global tätigen Großbanken in dieser Frage inzwischen mehr Klarsicht. Denn diese Spezies rückt langsam auf meine Seite der Konjunktur-Pessimisten.


MENSCH UND ARBEIT  - Pleiten, Pech und Pannen gibt es aktuell überall in der Wirtschaft. So auch bei den Airlines, wo beim Anbieter Germania rund 1700 Arbeiter auf der Straße enden dürften. So jedenfalls die offiziellen Zahlen. Ich aber gehe davon aus, dass es unter Einbeziehung indirekter Effekte rund 2000 Menschen sein werden, die hier ihren Arbeitsplatz verlieren dürften. Und in der Autoindustrie werden in den nächsten 5 Jahren allein in Deutschland über 100 000 ohne Arbeit sein. Noch dramatischer werden die Entwicklungen bei den Banken sein, die unter dem Thema Digitalisierung und Online-Banking leiden. Auch andere Branchen wie die Chemie wird es erwischen (Beispiel Bayer). Die Liste lässt sich beliebig weiterführen. Der Gesamtwirtschaft in Deutschland und Europa droht Unheil – und damit vielen, vielen Menschen. 

Die Heimat von Frau Rilikote.  --- Ratespiel: Nirwana oder Bundeskanzleramt? Foto: Udo Rettberg

FAKE NEWS vs FAKT NEWS  - Sag‘s ihnen direkt ins Gesicht – es ist beileibe nicht nur die Verachtung von Inländern und Ausländern, die dort gegenüer dem Staatsgebilde existiert. Sie sollten eigentlich zum Handeln der Regie​renden führen, aber …………… Dass es täglich zu „Blutspuren“ in der Öffentlichkeit kommt, ist auch Ääääääääntschie und der Unfähigkeit ihrer oft unfähigen Vasallen zuzuschreiben. Wer als „Zugraaster“ keinen Halt in einer seit längerem enigermaßen gut strukturierten und funktionierenden Gesellschaft findet, der wankt von einem Chaos ins andere. Die Unruhen in diesem Lande sind vor allem Schuld von Äääääntschie & Co.

DEFIZITE LASSEN SICH KREIEREN - Und vor diesem Hintergrund haben sie sich wieder in Öffentlichkeit getraut. Ja, sie sind wieder da, nämlich jene, die die Forderung nach „Deficit Spending“ ins Universum schreien. Sie wissen: die Zinswaffe ist bei 0 % als Konjunkturmotor inzwischen stumpf. Rohöl ist wieder von 23 auf über 60 $ gestiegen, fällt also als „Konjunkturpusch“ weitgehend aus -  zunächst jedenfalls. Manche Top-Politiker  weisen weltweit einen Mangel an Klasse  auf. Es gibt kein egoistischeres „Menschengrüppchen“ auf dem Planeten als Politiker.  Der Mensch erwacht nicht – noch nicht. Für die „Fehlkonstruktion Mensch“ – wie eine Düsseldorfer Werbemanagerin den Mensch tituliert - kann nicht das Allmächtige verantwortlich gemacht werden, sondern der Mensch selbst. Grund: er nutzt die Gaben der Schöpfung nicht. Die Entstehung der „Fehlkonstruktion Politiker“ müssen sich vor allem die Menschen/die Bürger/die Wähler auf die Fahnen schreiben.

DIE FEHLKONSTRUKTION MENSCH - Und nicht zuletzt wegen der durch die Fehlkonstruktion Mensch kreierten zahlreichen falschen Konstrukte in der Welt wage ich heute die Prognose, dass sich die Menschen auf diesem Planeten in den kommenden Jahren und Dekaden mit Ereignissen auseinandersetzen müssen,  die sie heute noch für schlichtwewg unrealistisch und undenkbar halten. Und das nicht nur im Hinblick auf Entwicklungen bei der Digitalisierung und der AI – die Deutschen sagen „KI“ – sowie mit Blick auf Big Data im Allgemeinen. Freiheit, das müssen Bürger begreifen, Freiheit war gestern. Die Bürger werden unter dem Diktat der „Mächtigen“ in das Tal der Kreativ-Lügen auswandern. Nicht nur in Europa, sondern auf allen Erdteilen. Besonders betroffen sind auch die USA, die einen Berg an Staatsschulden von 22 Billionen Dollar angehäuft haben. Das sind pro Bürger 67.500 $. Klar, so wie andere Länder, so hatten die USA auch mal Vorschriften über Schulden-Limite. Doch wen interessiert das so genannte „Debt Limit“ oder „Debt Ceiling“ eigentlich, wenn Politiker in der Lage sind, Ausnahmen von der Regel zu beschließen? Donald T. interessiert all dies bestimmt nicht. Wer aber zahlt all das letztlich zurück. Ich prognostiziere: Diese Schulden werden (wie auch in anderen Ländern) niemals zurückgezahlt, sondern im Schneeballsystem „forget about it“ einfach in die „Tonne der Dummheit“ gesteckt.


Liquide Anlageklassen im Fokus

Anlageklasse                                                                          Anteil im Depot

A - Aktien                                                                                              – 10,0 %
B - Derivate (long 12Monats-Puts auf Aktienindizes)            --   4,0 %  
C - Anleihen *                                                                                     --   0,0 %
D - Bargeld/Liquidität                                                                       -- 36,0 %
E - Edelmetalle Gold / Silber etc (physisch + Aktien)             ​ -- 50,0 % 

------ An den UR-Märkten (Aktien, Anleihen, Devisen und Rohstoffe) gibt es weiter vor allem drei Bestimmungsfaktoren. Primär zwingt die globale „Verschuldung“ zum Nachdenken. Dann sind es zum anderen die gefährlichen Einflüsse unsinnig agierender Weltpolitiker und Extriches, die das Handeln der Kapitalanleger prägen. Und zudem stören die eng mit der Schuldenproblematik verbundenen nicht minder riskanten Einflüsse einer noch immer von den Politikern diktierten dümmlichen (dämlichen) Geld- und Zinspolitik der Notenbanken.

Dem „Club der Oberen“ in den westlichen Industrieländern sind vor allem zwei Vergehen vorzuwerfen: Sie sind verantwortlich a) für den Tod der Demokratie und b) für den Kollaps der Marktwirtschaft. Gemeinsam mit den Regierungen haben Notenbanken als Handlanger der Regierungen die Funktion der Zins- und Geldpolitik weitgehend außer Kraft gesetzt. Die Folge: Der Zins ist trotz einiger „moves“ „töter als tot“ und die Schulden sind weiter sehr hoch.  Der Zins wird von  Notenbanken diktiert; der Einfluss des Marktes ist nicht mehr existent. Ich wiederhole meine Kritik: Die Welt lebt auf Pump. Wer zahlt letztlich die Rechnung? Klar, der einfache Bürger – auf die eine oder andere Art und Weise – früher oder später.

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-- Zinsen und Anleihen – Nach kurzem Zucken Richtung Norden sind die 10jährige Renditen in den großen Industrieländern wieder gefallen, weil die Notenbanken den „Schw…..“ vor den Regierenden eingezogen haben. Die Renditen liegen in US-Dollarbonds bei 2,56 (vor zehn Wochen bei 3,31 %,) in Sterlingbonds bei 1,22 (vor zehn Wochen 1,42 %), in Euro-Bundesanleihen bei 0,048 (nach 0,36 %), in Yen-Staatsanleihen bei minus 0,027 (0,102 %). Die Renditen der Staatsanleihen in den wichtigsten Währungen sind also zuletzt in einem nervösen Umfeld wieder gefallen. Der Status quo der Weltkonjunktur und die Angst der Regierungspolitiker erlaubt keine steigenden Zinsen. Ergo: Notenbanken sind auf den Pfad einer „Geldpolitik des Unsinns“ zurückgekehrt. Die Gefahr an den Bondmärkten kommt von Marktteilnehmern selbst – und zwar als Folge einer möglichen Vertrauenskrise in Fähigkeiten der Politiker. Es könnte zu einer Panik – sprich „Verkaufswelle“ - und in der Folge dann zu stark steigenden Bondmarktrenditen kommen. Dann aber werden die Notenbanker massive Stützungskäufe vornehmen.

Dass ich vor rund zwei Jahren dazu aufgerufen habe, dem negativen Sparzins einen negativen Kreditzins folgen zu lassen, hat einige Geldpolitiker zum Lachen gebracht. Inzwischen schließen einige meiner Kritiker einen solchen Schritt jedoch längst nicht mehr aus.

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- Aktien – 2019 ist ein weiteres Jahr der Wahrheit.  Bei Aktien bleibt die Stimmung angespannt. Grund: Eine Rezession oder Depression ist weiterhin möglich – das sehe offensichtlich nicht nur ich so, sondern auch andere Kenner. Ein nachhaltiger Aktienkurs-Einbruch um weitere 30 bis 40 % ist wahrscheinlich – über kurz oder lang. Dax und Dow haben sich zuletzt  erholt. Doch die Aktien-Risiken sind weiter enorm. Wer an Aktien festhalten will, sollte den Fokus auf künftige Megatrends richten. Interessant sind Agrar- und Wasseraktien. In der Digitalisierungs- und Big-Data-Ära finden Technologiefirmen - z.B. Drohnen, Fintech, 3D, Roboter, AI – enorme Beachtung. Wegen der globalen politischen Liberalisierung sind auch Marihuana/Cannabis Aktien von großem Interesse. Denn Regierungen in allen Ländern benötigen neue Steuereinnahmequellen – der Cannabis-Markt steht bereit.

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- Aktienindex-Optionen – Meine Freunde und Kollegen von AlphaBulls haben in ihren Aktienindex-Put-Positonen einen großen Teil der entstandenen Kurs-Gewinne realisiert und in der Folge dann die Laufzeit der Puts wieder erhöht - in der Regel auf einjährige Titel. Ergo: Der Kauf von Aktienindex-Puts macht weiter Sinn.

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- Kryptowährungen – Nach wie vor kann ich mich für Bitcoin & Co nicht begeistern. Der Bitcoin hat aber nicht überraschend  zuletzt stark zugelegt. Meine Meinung: Wenn dümmliche Regierungen in der Welt einen Ausweg aus den hausgemachten Währungskrisen und aus dem Schulden-Dilemma suchen, besteht die Gefahr, dass sie sich positiver zu Kryptos äußern und diese für eine gewisse Zeit in das  Weltwährungssystem einbeziehen könnten – in irgendeiner Form. Das aber nur, um anderen später die Schuld für ihr eigenes klägliches Versagen zuschieben zu können. Einige Politiker und Wissenschaftler brachten zuletzt die Diskussion auf, Notenbanken oder supranationale Finanzinstitute könnten möglicherweise eigene Kryptowährungen an den Markt bringen. Diese Bankrott-Erklärung zeigt aus meiner Sicht die generelle Ohnmacht von Regierungen und Notenbanken.

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- Edelmetalle – Die Zeiten werden spannender. Es macht aus meiner Sicht weiter Sinn, den Anteil der Edelmetalle (Gold, Silber, Platin und Palladium) hoch zu halten und in Schwächephasen sogar weiter aufzustocken. Auf Sicht von zwei bis drei Jahren sehe ich den Preis für mein Favoritenmetall Gold bei 2880 $ je Feinunze. Nach Jahren der Bevorzugung bin ich dagegen etwas weniger positiv gestimmt für das über viele Jahre nach oben schießende Palladium. Nach wie vor ist bei Precious Metals wegen des „globalen Chaos“ und des allgemeinen Wahnsinns generell jede Menge Optimismus angesagt. Die Welt ist - ökologisch und ökonomisch - viel zu hässlich und von dümmlichen Politikern bestimmt, als dass Gold & Co wirklich schwach werden dürften. Über Dekaden hinweg haben Fachleute die These von „Peak Oil“ geprägt, also den Förderhöhepunkt von Rohöl prognostiziert. Ich denke, bald werden sich die Diskussionen an den  Finanz- und Rohstoffmärkten um die Theorie von „Peak Gold“ drehen. Ergo: Kapitalsammelstellen werden sich stärker auf Gold fokussieren. Für mich heißt es: Gold ist Geld – alles andere ist nur Kredit. Die Russen und Chinesen sowie andere Notenbanken haben ihre Gold-Positionen erwartungsgemäß weiter aufgestockt.

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Udo Rettberg

ist Publizist und Journalist und war lange Zeit Urgestein der Handelsblatt-Redaktion. Bereits seit mehr als drei Dekaden hat Udo Rettberg die internationalen Finanz- und Rohstoffmärkte im Fokus - er berichtet, analysiert und kommentiert über die wichtigsten Ereignisse und Trends aus der faszinierenden Welt der Finanzen und der Marktwirtschaft. Für den aus Nordhessen stammenden Ökonomen steht die marktwirtschaftliche Grundordnung über allem. In den mehr als 37 Jahren als Journalist hat Udo Rettberg die Hochachtung vor der Mehrheit der Entscheidungsträger aus der Politik, aus der Wirtschaft und aus dem Finanzwesen verloren. Grund: Zahlreichen Vertretern dieser Elite fehle es an gesellschaftlicher Verantwortung, sagt er.

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