Investment & Spekulation

Castle Silver CEO in Hamburg getroffen: Unternehmensupdate

Bildquelle: Smallcap Power

Ich selbst ​bin ein Investor von ​CSR ​und berichte seit Mai 2017 über die Company. ​​Wer die Neuvorstellung: Silber und Cobalt Upside in einer Aktie lesen möchte oder an ​Informationen über die generelle Cobalt Investment Idee ​​interessiert ist, der ​findet in den verlinkten Artikeln schon einige hoffentlich wertvolle Informationen, warum ich glaube, dass Cobalt​ Aktien und speziell Castle Silver eine große Chance für ​langfristig orientierte Anleger bereithalten können.

Castle Silver entwickelt hochgradige Cobalt und Silber Vorkommen im ​Cobalt Camp in Ontario, Kanada. Wie Frank Basa mir erzählte, sind die Silbergehalte sowohl im Castle, als auch im Beaver Projekt des Unternehmens extrem hoch, was äußerst interessant für risikobewusste Edelmetallanleger sein könnte. Der eigentliche Wert und das Potenzial des Unternehmens leitet sich jedoch überwiegend von den hochgradigen Cobaltvorkommen ab, die im historischen Kontext fast vollkommen ignoriert wurden,  aber zunehmend an Bedeutung gewinnen. Frank deutete an, den Namen des Unternehmens ändern zu wollen, um den Fokus von CSR auf Cobalt besser zu reflektieren.

Cobalt ist ein wichtiger Bestandteil moderner Lithium-Ionen Batterien und erhöht nicht nur die Energiedichte, was vor allem in kompakten Batterien, die in Smartphones und anderen mobilen Geräten verbaut sind, wichtig ist. Lithium-Ionen Batterien mit Cobalt-Anteilen ​haben auch ein verbessertes Sicherheitsprofil, da die Temperaturbeständigkeit erhöht wird. Vor allem in der Autobranche ist die zunehmende Elektrifizierung ein in letzter Zeit in ​vielen Medien ​diskutiertes Thema.

​Ich hatte neulich die ​tolle Gelegenheit, den CEO von Castle Silver Resources (TSXV: CSR) Frank Basa persönlich in Hamburg zu treffen. Frank gab mir ein Update über ​die spannenden Cobalt und Silber Projekte seiner Firma in Ontario, Kanada und seine Pläne für die Zukunft.

Einige große Batterie- und Automobilhersteller sind schon längst ​dazu übergegangen, strategisch ihre in Zukunft wahrscheinlich immens steigende Cobaltnachfrage abzusichern. Frank Basa berichtete mir mit leuchtenden Augen von seinen jüngsten Reisen nach China und Japan, wo er sich mit mehreren Unternehmensvertretern von großen Metall-Handelsgesellschaften und​ großen Automobilherstellern getroffen hatte. "Die  Chinesen denken nicht Jahre in die Zukunft wie wir, sie planen über Jahrzehnte", erzählte mir Frank ​sichtlich beeindruckt.

Auch die eigentliche Entwicklungsarbeit in Ontario, Kanada vor Ort macht Fortschritte. Im Zuge eines Bohrprogrammes mit 22 Bohrlöchern auf dem Castle Projekt, entdeckte das Team um CEO Frank Basa neben den bekannten hochgradigen Cobalt, Silber und Zink Mineralisierungen auch signifikante Goldgehalte mit einem durchschnittlichen Gehalt von 3,7 g/t in fünf Proben aus der ersten Ebene der Castle Mine.

Das Ziel von Castle Silver ist eine direkte Zusammenarbeit mit asiatischen Marktteilnehmern, optimalerweise ein direktes Offtake Agreement der eigenen zukünftigen Cobalt Produktion. Schon im Juli ​2017 wurde dies in der News Release "CSR TARGETS ASIAN MARKET FOR COBALT" klar zum Ausdruck gebracht. Frank Basa konnte seitdem einige mit dem unternehmseigenen ​Re-2OX Prozess aufbereitete Cobaltproben an Fachleute ​der asiatischen Unternehmen weiterleiten. Frank erzählte mir, dass mehrere Firmen in Asien starkes Interesse an einer Zusammenarbeit geäußert haben, obwohl sich CSR noch in einem relativ frühen Entwicklungsstadium befindet. Er wirkte äußerst optimistisch auf mich, dass eine Zusammenarbeit mit Firmen in China und Japan, CSR in Zukunft entscheidend voranbringen kann. Als Aktionär bin ich sehr gespannt auf die weitere Entwicklung der Kooperationsgespräche.

Castle Silver plant außerdem einen Deal ​mit Frank Basas anderem, geografisch nahe gelegenen Unternehmen Granada Gold Mine (TSXV: GGM). Auf ​einer von CSR's Liegenschaften soll eine Verarbeitungsanlage mit einer Kapazität von bis zu 600 t/Tag ​Gesteinsmaterial errichtet werden. Über die nächsten drei Jahre soll zunächst Material von GGM dort verarbeitet werden. Auf kritische Nachfrage meinerseits betonte Frank Basa die Synergien dieses Deals für beide Unternehmen, ​da die Mühle bereits gut ausgelastet werden kann, während CSR seine anderen, übergeordneten Ziele verfolgen kann.

Viele Grüße,

dein

​Florian Munsch

Herausgeber, Chefredakteur

​P.S.: Hier ist ein nettes und informatives Vorstellungsvideo von Smallcap Power mit Frank Basa, in dem sehr schön die Multi-Level-Strategie herausgearbeitet wird, mit der ​CSR arbeitet.

Hinweis auf Interessenskonflikte: Castle Silver Resources ist ein Sponsor ​von goldgeldwelt.de und der Autor ​besitzt Aktien des Unternehmens. Bitte informiere dich gründlich auch über andere Quellen und triff niemals eine Anlageentscheidung allein aufgrund der hier dargestellten Informationen. ​Hier geht es zu unserem vollständigen Disclamer.

https://www.goldgeldwelt.de/cobalt/

Geld verdienen mit Aktien?

Bild: Fotolia, Andrey Popov.

Aktien sind langfristig die rentabelste Anlageform. US-Aktien beispielsweise weisen gemessen am S&P 500-Index über die letzten 30 Jahre eine Rendite von über 10 % pro Jahr auf. Deutsche Aktien stehen dem in Nichts nach: So hat sich der Dax seit seiner Auflage in 1988 von seinem damaligen Startniveau bei 1.000 Punkten bis zum aktuellen Stand von über 12.000 Punkten mehr als verzwölffacht. Aus 100.000 Euro wurden so 1,2 Millionen. Doch Vorsicht: Nur weil Aktien eine tolle Wertentwicklung aufweisen, heißt das noch lange nicht, dass Anleger damit auch Geld verdienen. Das belegt eine Studie des US-Researchhauses Dalbar.

Die Finanzexperten aus Boston veröffentlichen seit mittlerweile über 20 Jahren Jahr für Jahr, welche Rendite der durchschnittliche Anleger mit Aktien erzielt hat und vergleichen dies mit der Rendite des Aktienmarktes. Ergebnis: die Rendite der Anleger („Investor-Return“) liegt regelmäßig deutlich unter der Rendite des Aktienmarktes („Investment-Return“).

Investment-Return vs. Investor-Return

Während die Börse selbst in den letzten 30 Jahren über 10 % pro Jahr zugelegt hat, erwirtschaftete der durchschnittliche Anleger in diesem Zeitraum gerade mal eine Rendite von 3,7 % pro Jahr. Wie kann das sein? Nun, die Dalbar-Studie berücksichtigt neben der Börsenentwicklung auch, wann die Anleger investiert haben und wann sie Geld abgezogen haben. Hierbei zeigt sich, dass der durchschnittliche Investor regelmäßig dann investiert, wenn die Kurse bereits gestiegen sind und sein Geld wieder abzieht, wenn die Kurse eingebrochen sind. Zudem schichten Anleger auch innerhalb ihres Depots oft in solche Aktien um, die bereits gut gelaufen sind und verkaufen Aktien, wenn diese einen Kurssturz hinter sich haben. Je häufiger ein Anleger derart umschichtet, desto stärker schadet er seiner Rendite. Oder anders: Der Versuch, die Börse zu „timen“ und durch Umschichtung von Verlierer- in Gewinner-Aktien der Börse ein Schnippchen zu schlagen, kommt Anleger teuer zu stehen.

Der durchschnittliche Investor ist daher bei der Anlage in Aktien selbst sein größter Feind. Diese Beobachtung machte bereits Peter Lynch, einer der erfolgreichsten Fondsmanager aller Zeiten. Lynch erzielte mit seinem Fonds, dem Fidelity Magellan, zwischen 1977 und 1990 eine Rendite von durchschnittlich 29 % pro Jahr. Der Erfolg lockte Anleger scharenweise in den Fonds und machte ihn seinerzeit zum größten Aktienfonds der Welt. Doch trotz der beeindruckenden Rendite äußerte Lynch 1990 zum Ende seiner Karriere die Vermutung, dass die meisten Anleger mit seinem Fonds einen Verlust erzielt haben. Lynch begründete diese These mit seiner Beobachtung, dass die Anleger immer dann Geld in seinen Fonds investierten, wenn der Fonds gerade gut gelaufen war und dann enttäuscht ihr Geld abzogen, wenn es mal wieder einige Monate abwärts gegangen war.

Fazit

Aktien sind langfristig die ertragreichste Anlageform. Das größte Risiko bei der Aktienanlage ist nicht die Börse, sondern der Anleger selbst. Er muss lernen, seine Emotionen Gier und Angst in den Griff zu bekommen, um sich nicht vom Herdentrieb anstecken zu lassen. Für viele leichter gesagt als getan. Die beste langfristige Investitionsplanung ist jedoch immer nur so gut, wie die Fähigkeit des Anlegers auch in stürmischen Börsenphasen daran festzuhalten.

Im IAC setzen wir auch deswegen ausschließlich auf internationale Qualitätsaktien bekannter Weltmarktführer. Zwar bieten auch solche Aktien keine Garantie, dass sie jedes Jahr steigen. Als Anleger fällt es einem aber bei einem Börseneinbruch mit Coca-Cola, McDonald’s, BMW oder Microsoft deutlich leichter, gelassen zu bleiben und seinem langfristigen Anlagehorizont treu zu bleiben. Und genau darauf kommt es an, will man an der Börse erfolgreich sein und mit Aktien gutes Geld verdienen.

Mit besten Grüßen

Jörg Wiechmann ist Geschäftsführer des Itzehoer Aktien Clubs (IAC) und Vorstand der TOP Vermögensverwaltung AG und publiziert als Autor auf goldgeldwelt.de.

Mit über 3.000 Mitgliedern und mehr als 50 Mio. Euro ist der Itzehoer Aktien Club der größte Aktienclub Deutschlands. Die TOP Vermögensverwaltung managed vielfach ausgezeichnete Fonds mit einem Gesamtvolumen von über 200 Mio. Euro. Anlageschwerpunkt sind global und sektorübergreifend diversifizierte Qualitätsaktien.