WELT

Warum Rüstungsausgaben den Goldpreis stützen

Wenn ein frisch ins Amt gewählter amerikanischer Präsident auf seinem ersten Staatsbesuch in Deutschland nichts besseres im Gepäck hat, als eine völlig absurde Rechnung (Schätzungen zufolge 350 Milliarden US-Dollar) für unterlassene Nato-Militärausgaben, dann stehen uns wahrlich schwierige Zeiten ins Haus. Ich für meinen Teil habe es immer als menschlichen Fortschritt angesehen, je weniger Geld für die Erhaltung der Sicherheit und des Friedens aufgebracht werden muss und je mehr für Bildung, Umwelt und Soziales bleibt. Herr Trump scheint das leider genau anders herum zu sehen.

Vielleicht sollte Frau Merkel im Gegenzug einfach ebenso plump eine Beteiligung an den Erträgen aller amerikanischer Auslandsinterventionen einfordern, die ohne Warum Rüstungsausgaben den Goldpreis stützen weiterlesen

Aktienrekorde aus der Notenpresse

Ich glaube kaum ein Finanzmarktexperte wird mir widersprechen, dass nahezu jeder Aktienkurs ohne die extremen Markteingriffe der Zentralbanken seit der Finanzkrise heute wesentlich tiefer stünde. Um Ihnen ein Gespür dafür zu geben, wie massiv der Einfluss und damit auch die Abhängigkeit von einer Fortsetzung dieser ultra-lockeren Geldpolitik ist, möchte ich Ihnen heute einige Beispiele dafür geben, auf welchen Wegen die Zentralbanken die Nachfrage nach Aktien und folglich deren Preise künstlich erhöht haben:

Beginnen wir mit der ersten Gegenreaktion der Währungshüter auf die Finanzkrise: Die Rettung der in Schieflage geratenen Geschäftsbanken durch die schnellen Liquiditätshilfen der Zentralbanken und die Aktienrekorde aus der Notenpresse weiterlesen